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Transparenz bei Vermögensanlagen

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Wer das Geld von Investoren verwalten will, der sollte absolute Transparenz als selbstverständlich ansehen. Leider ist dem nicht immer so. Emittenten von Genussrechten, Nachrangdarlehen oder anderen standardisiert angebotenen Vermögensanlagen verweigern häufig die für eine qualifizierte Anlageentscheidung notwendigen Unterlagen. Sogar von der BaFin überwachte Anbieter von Alternativ Investment Funds (AIF oder früher geschlossene Fonds genannt) sind nicht immer bereit, Fragen zu ihren Produkten zu beantworten. Investmentcheck macht dies öffentlich und liefert somit eine Möglichkeit zur Vorauswahl eventuell geeigneter Vermögensanlagen.

Wer schon bei der Akquise von Kapital nicht ausreichend transparent ist, der wird häufig auch später seine Anleger verspätet oder unzureichend informieren. Zumindest ist die notwendige Vertrauensbasis nicht gegeben. Nur wenn den Investoren alle Chancen und Risiken allgemein verständlich erklärt werden, können sie sich eine eigene Meinung bilden. Dies ist bei der Komplexität dieser Produkte und der meist langfristigen Investitionsbindung unumgänglich.

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  • Problemhäufung bei UDI »

    Forderungsausfälle und ein nicht zurückgezahltes Nachrangdarlehen

    19.11.2018 ▪ Kürzlich feierte die UDI 20-jähriges Jubiläum. 540 Millionen Euro hat der Nürnberger Anbieter in dieser Zeit bei 17.200 Anlegern eingesammelt. Das Geld floss in Windkraft-, Biogas- und Solarprojekte sowie in eine „grüne“ Immobilie. Doch nun häufen sich die Probleme. Vor einigen Monaten musste die UmweltDirekt Invest einen drohenden Forderungsausfall für zwei UDI-Produkte melden. Jetzt kommt noch die verspätete Rückzahlung eines Nachrangdarlehens hinzu. Die Hintergründe dazu stimmen nicht gerade positiv.

  • P&R-Gründer bezwungen »

    Der Insolvenzverwalter kann endlich auf die Schweizer P&R zugreifen

    15.11.2018 ▪ Der in Untersuchungshaft sitzende Heinz R. hat offenbar seinen Widerstand aufgegeben. Wie Michael Jaffé, Insolvenzverwalter der deutschen P&R-Gesellschaften heute mitteilte, hat er nun endlich vollen Zugriff auf die Schweizer P&R Equipment & Finance, bei der die Mieten und Verkaufserlöse der noch vorhandenen Container auflaufen. Bisher hat die Anteile dieser Gesellschaft Heinz R. gehalten. Nun gehören sie den deutschen P&R-Gesellschaften und Heinz R. wurde aus dem Verwaltungsrat entlassen.

  • In Zug zieht es »

    Schweizer Staatsanwaltschaft ist nun auch in Sachen P&R aktiv

    08.11.2018 ▪ Nachdem seit Monaten die Staatsanwaltschaft München I mit einer eigens gegründeten Arbeitsgruppe „Container“ ermittelt, ist nun auch die Schweizer Staatsanwaltschaft aus Zug aktiv geworden. Die Oberstaatsanwältin Hildegard Bäumler-Hösl von der Staatsanwaltschaft in München bestätigte auf Anfrage von investmentcheck, dass es eine enge Zusammenarbeit mit den Schweizer Kollegen gibt. Neben den Betrugsvorwürfen, dem unter anderem die Münchner Ermittler nachgehen, steht in der Eidgenossenschaft offenbar der Verdacht von Geldwäsche im Raum. Es soll sogar eine Kontopfändung geben, die der Insolvenzverwalter Jaffé allerdings nicht bestätigen wollte.

  • Sachwerte-Kolloquium 2019 »

    Branchentreff geht in die dritte Runde

    07.11.2018 ▪ Am 20. Februar 2019 findet das 3. Sachwerte-Kolloquium statt. Die drei gemeinsamen Veranstalter Markus Gotzi, Friedrich Andreas Wanschka und Stefan Loipfinger laden erneut in das Tagungscenter Municon am Münchner Flughafen ein. Von 10 bis 17.30 Uhr gibt es in drei Themenblöcken unterteilt über zehn Vorträge und drei Diskussionsrunden. Erwartet werden wieder 120 Anbieter, Vertriebsentscheider, Verbraucherschützer, Journalisten, Juristen und Berater aus der Sachwertebranche.

  • moovin ist leider kein Einzelfall »

    Seedmatch und BaFin machen keinen guten Job

    29.10.2018 ▪ Der Prozess der Immobilienvermarktung und –vermittlung ist angeblich verstaubt und festgefahren. Deshalb will moovin alles digitalisieren und damit den Markt aufrollen. Das im März 2015 gegründete Unternehmen moovin Immobilien GmbH startete zur Finanzierung in 2016 über Seedmatch ein Crowdfunding. 294 Investoren gaben 300.000 Euro, um das Unternehmen voranzubringen. Heute braucht moovin erneut Geld. Das neue Funding kumuliert allerdings viele der typischen Probleme, die Crowdfundings in ihrer heutigen Form sehr problematisch machen.

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