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Marktanalyse Publikums-AIF 2018
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Transparenz bei Vermögensanlagen

© Andrey Popov - Fotolia.com

Wer das Geld von Investoren verwalten will, der sollte absolute Transparenz als selbstverständlich ansehen. Leider ist dem nicht immer so. Emittenten von Genussrechten, Nachrangdarlehen oder anderen standardisiert angebotenen Vermögensanlagen verweigern häufig die für eine qualifizierte Anlageentscheidung notwendigen Unterlagen. Sogar von der BaFin überwachte Anbieter von Alternativ Investment Funds (AIF oder früher geschlossene Fonds genannt) sind nicht immer bereit, Fragen zu ihren Produkten zu beantworten. Investmentcheck macht dies öffentlich und liefert somit eine Möglichkeit zur Vorauswahl eventuell geeigneter Vermögensanlagen.

Wer schon bei der Akquise von Kapital nicht ausreichend transparent ist, der wird häufig auch später seine Anleger verspätet oder unzureichend informieren. Zumindest ist die notwendige Vertrauensbasis nicht gegeben. Nur wenn den Investoren alle Chancen und Risiken allgemein verständlich erklärt werden, können sie sich eine eigene Meinung bilden. Dies ist bei der Komplexität dieser Produkte und der meist langfristigen Investitionsbindung unumgänglich.

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  • Fehlerhafte Kosteninformationen nach MiFID II? »

    Bei unvollständigen Kostenausweisen ist für Banken Ärger vorprogrammiert

    01.02.2018 ▪ Seit einem Monat müssen nun Banken beim Vertrieb von geschlossenen Fonds und anderen Vermögensanlagen die neuen Regeln nach MiFID II beachten. Die Anbieter solcher Produkte liefern dazu Empfehlungen, die allerdings zum Teil sehr fragwürdig ausfallen. Fast scheint es, als ob ihnen die bei den vertreibenden Banken liegende Verantwortung egal wäre. Alle Institute, die naiv oder unwissend mitspielen, handeln sich langfristig enorme Haftungsrisiken ein.

  • Teurer Safran »

    Auf Betrüger aus Dubai hereingefallen

    24.01.2018 ▪ Mit der Pinzette wurde jeder einzelne Safran-Faden kontrolliert und der tiefrote obere Teil von dem minderwertigeren unteren Teil getrennt. Sargol wird diese Güteklasse genannt, die von Miasa beispielsweise an Feinkost Käfer oder das KaDeWe geliefert wurde. Zur Finanzierung von weiterem Wachstum sammelte Seedmatch in 2015 Kapital bei 383 Kleinanlegern ein. Insgesamt 435.500 Euro kamen so zusammen, die nun aufgrund einer Insolvenzeröffnung bei der Miasa GmbH im Feuer stehen.

  • Insolvente Energiegenossenschaft »

    Anleger von bettervest bangen um ihr Geld

    16.01.2018 ▪ Die Wechselstrom Energiegenossenschaft hat über bettervest zwei Crowdfundings durchgeführt. Bei einem wurde ein Nahwärmenetz mit Photovoltaik im Taunus und beim anderen zwei Photovoltaikanlagen in Hochheim und in Langenfeld finanziert. Was die Investoren von ihren gut 400.000 Euro noch zurückbekommen werden, ist völlig unklar. Große Hoffnungen sollten sich die Anleger allerdings nicht mehr machen, da die von ihnen gegebenen Darlehen mit einem qualifizierten Rangrücktritt versehen sind.

  • Scheinbare Schwarmfinanzierung »

    Zinsland legt das Vermögensanlagengesetz eigenwillig aus

    10.01.2018 ▪ Schwarmfinanzierungen sind privilegiert, da sie keinen Verkaufsprospekt erstellen müssen. Als Voraussetzung hat der Gesetzgeber eine Fundinggrenze von maximal 2,5 Millionen Euro definiert. Die Tecklenburg GmbH hat mit fünf Fundings über Zinsland nun aber mehr Geld eingesammelt als erlaubt. Als Erklärung dafür wird allerdings mehr eine nachträgliche Rechtfertigung als eine nachvollziehbare Begründung geliefert.

  • Strafbarkeit als Ausrede »

    Companisto verweigert Antworten

    09.01.2018 ▪ Insgesamt 581 Anleger haben 2015 über Companisto gut 400.000 Euro in die Firma noDNA investiert. Investmentcheck wollte vom Emittenten und der Crowd-Plattform wissen, weshalb die Vermögensauskunft gegenüber einem Gerichtsvollzieher nicht gemäß Zivilprozessordnung erfüllt wurde und was das für die Investoren bedeutet. Die Antworten beruhigen allerdings nicht wirklich.

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