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Marktanalyse Publikums-AIF 2021
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  • BaFin gewinnt im Eilverfahren »

    Verbrauchermeldung zu Aurimentum bleibt erst einmal online

    15.04.2021 ▪ Die R&R Consulting GmbH mit ihrer Goldplattform Aurimentum hat ein Eilverfahren gegen die Finanzaufsicht verloren. Sie will aber Rechtsmittel im Hauptsacheverfahren einlegen. Hintergrund ist eine Meldung zum Verbraucherschutz, wonach Anhaltspunkte für einen fehlenden Verkaufsprospekt vorliegen (IC berichtete). Aber das ist nicht das Einzige, das AnlegerInnen aufhorchen lassen sollte.

  • Olek’sche Gebührenmaschine »

    Anleger von Publity-Fonds werden mit einer Nullverzinsung abgespeist

    08.04.2021 ▪ Im Februar 2014 hat die Finanzaufsicht BaFin den ersten geschlossenen Publikums-AIF überhaupt genehmigt. Es war der Publity Performance Fonds 7, der als aufsichtsüberwachter Alternativer Investmentfonds das Ende des grauen Kapitalmarkts einläuten sollte. Aktuell ist nun geplant, die letzten Objekte zu verkaufen. Für die Anleger wird sich voraussichtlich ein Nullsummenspiel ergeben. Verdient hat nur Einer: der Anbieter Publity. Thomas Olek hat den Anlegern mal wieder viel mehr versprochen als er tatsächlich lieferte. Und das in einer Marktphase, in der man eigentlich nichts falsch machen konnte. Schuld sind vor allem die völlig überzogenen Gebühren.

  • Treuhänder wehrt sich »

    Einige Gesellschafterversammlungen bei Leonidas sollen wiederholt werden

    19.03.2021 ▪ Kürzlich ließ das Fondsmanagement bei Leonidas über zum Teil völlig veraltete Geschäftsjahre abstimmen. Beim Leo Fonds XVII sollten die Anleger beispielsweise den Jahresabschluss 2015 beschließen. Klar, dass diese schon wegen der zeitlichen Diskrepanz dem Fondsmanagement gegenüber kritisch eingestellt sind. Und jetzt soll auch noch die Abstimmung wiederholt werden, weil angeblich der Treuhänder seine Stimmen verspätet abgab. Dieser wehrt sich nun und sieht darin eine Ausrede, weil die Investoren mehrheitlich gegen eine Entlastung gestimmt hätten.

  • Träumende Aufseher »

    Wie lange will die BaFin bei der Garantis noch prüfen?

    16.03.2021 ▪ Nachrangdarlehen sind sehr gefährlich. Ohne nennenswerte Rechte geben Anleger ihr Geld an einen Anbieter im blinden Vertrauen darauf, dass dieser sich an die Abmachungen hält. Aber auch für den Anbieter können Nachrangdarlehen gefährlich sein. Die rechtlich haltbare Formulierung einer qualifizierten Nachrangabrede ist nicht einfach und wird immer wieder von Gerichten kassiert. Dann wird aus dem Nachrangdarlehen ein unerlaubtes Bankgeschäft. Das ruft die Finanzaufsicht BaFin auf den Plan – zumindest theoretisch. Im Falle der Garantis aus Dresden ist seit über einem halben Jahr noch nichts passiert.

  • Hinterfragenswerte Gewinne »

    Ein Versuch, Jahresabschlüsse bei ThomasLloyd nachzuvollziehen

    11.03.2021 ▪ Bei ThomasLloyd laufen derzeit schriftliche Beschlussfassungen zu verschiedenen Fonds. Bis Mitte März haben die Anleger noch Zeit, um zu verschiedenen TOPs abzustimmen. Wie wenn alles in bester Ordnung wäre, sollen die Jahresabschlüsse 2019 festgestellt und genehmigt werden. Auch über die Entlastungen der Komplementärin, der Treuhandkommanditistin und der geschäftsführenden Kommanditistin wird abgestimmt. Als Grundlage für die Entscheidungsfindung wurden sehr verkürzte Jahresabschlüsse mitgeschickt. Gespräche mit Anlegern zeigen hingegen, dass diese nicht wirklich verstehen, was mit ihrem Geld passiert. Sie fragen sich auch, warum ThomasLloyd kürzlich mit seinen Schreiben zu einem Fondssplitting für Unruhe unter den Anlegern sorgte.

  • Gut fürs Gemüt »

    Geschädigte P&R-Anleger erhalten 207 Millionen Euro

    03.03.2021 ▪ Deutschlands prominentester Insolvenzverwalter Dr. Michael Jaffé hat trotz Wirecard die P&R-Anleger nicht vergessen. Wie er und sein Kollege Dr. Philip Heinke heute verkündeten, zahlen sie im 2. Quartal dieses Jahres 206,7 Millionen Euro an die geschädigten Anleger des insolventen Containeranbieters P&R aus. Umgerechnet auf die angemeldeten Insolvenzforderungen einzelner Investoren bedeutet dies eine Abschlagszahlung in Höhe von 7,5 beziehungsweise 4,0 Prozent. Wer nun genau wie viel erhält hängt davon ab, bei welcher der vier P&R-Gesellschaften ein Anleger die überwiegend nicht vorhandenen Container kaufte.

  • Weiterentwickeltes Anlegerforum »

    In eigener Sache: Investmentcheck.community 2.0

    13.02.2021 ▪ Das vor gut einem Jahr ins Leben gerufene Forum Investmentcheck.community hat die Erwartungen weit übertroffen. Die für einfache Foren ausreichenden Tools von WordPress sind für die mittlerweile fast 1.000 Mitglieder nicht mehr komfortabel genug. Deshalb wurde nun eine weiterentwickelte Version 2.0 unter phpBB programmiert. Diese bietet deutlich erweiterte Möglichkeiten.

  • Geringere Platzierungsumsätze 2020 »

    Vor allem Vermögensanlagen werden weniger nachgefragt

    11.02.2021 ▪ Das Geschäft mit Publikums-AIFs und Vermögensanlagen war 2020 rückläufig. Bei den überwachten Produkten nach dem Kapitalanlagegesetzbuch reduzierte sich das gesammelte Anlegerkapital von 1,45 Milliarden um 15,5 Prozent auf 1,22 Milliarden Euro. Knapp ein Drittel weniger platzierten die Anbieter von Vermögensanlagen. Nur noch 712 Millionen nach 1,05 Milliarden Euro kamen im Vorjahr zusammen.

  • Insolvenzen bei der SeniVita-Gruppe »

    Nun sind 75 Millionen Euro von Anlegern ausfallgefährdet

    03.02.2021 ▪ Nach den 30 Millionen Euro bei der Dr. Wiesent Sozial gGmbH sind nun zusätzliche 45 Millionen Euro Anlegerkapital bei der SeniVita Social Estate AG im Feuer. Das Amtsgericht Bayreuth musste weitere Insolvenzverfahren eröffnen. Jetzt sind auch die Gläubiger einer Anleihe betroffen. Sie müssen juristisch wohl einiges aufarbeiten, da es Anzeichen für eine nicht korrekte Verwendung hinterlegter Sicherheiten gibt.

  • Teures Gewissen »

    Unfaire Chancenverteilung beim KlimaVest der Commerz Real

    28.01.2021 ▪ Sie wollen das Klima retten und ihr Geld gut anlegen? Der im Herbst 2020 aufgelegte Impact-Fonds KlimaVest von der Commerzbank-Tochter Commerz Real soll es ermöglichen: „Zukunft – das beste Investment“, steht vollmundig auf der Homepage, die außerdem einen CO2-Rechner zur Ermittlung des persönlichen Fußabdrucks enthält. Schnell lässt sich ermitteln, wie viel ein Anleger in den Fonds stecken muss, damit er seine persönlichen Emissionen des Klimakillers neutralisiert. Doch ist das wirklich empfehlenswert? 231 Millionen Euro stecken schon im Fonds, der bis zu zehn Milliarden Euro einsammeln soll.

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Transparenz bei Vermögensanlagen

© Andrey Popov - Fotolia.com

Wer das Geld von Investoren verwalten will, der sollte absolute Transparenz als selbstverständlich ansehen. Leider ist dem nicht immer so. Emittenten von Genussrechten, Nachrangdarlehen oder anderen standardisiert angebotenen Vermögensanlagen verweigern häufig die für eine qualifizierte Anlageentscheidung notwendigen Unterlagen. Sogar von der BaFin überwachte Anbieter von Alternativ Investment Funds (AIF oder früher geschlossene Fonds genannt) sind nicht immer bereit, Fragen zu ihren Produkten zu beantworten. Investmentcheck macht dies öffentlich und liefert somit eine Möglichkeit zur Vorauswahl eventuell geeigneter Vermögensanlagen.

Wer schon bei der Akquise von Kapital nicht ausreichend transparent ist, der wird häufig auch später seine Anleger verspätet oder unzureichend informieren. Zumindest ist die notwendige Vertrauensbasis nicht gegeben. Nur wenn den Investoren alle Chancen und Risiken allgemein verständlich erklärt werden, können sie sich eine eigene Meinung bilden. Dies ist bei der Komplexität dieser Produkte und der meist langfristigen Investitionsbindung unumgänglich.

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