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  • UDI: "Unglaublich Dilettantische Investments“ »

    Gutachten des Insolvenzverwalters lassen nichts Gutes erwarten

    16.09.2021 ▪ Mehrere AnlegerInnen haben Investmentcheck Insolvenzeröffnungsgutachten von Dr. Jürgen Wallner zu UDI-Anlagegesellschaften zugespielt. Die Inhalte sind erschütternd. Sowohl der langjährige UDI-Chef und Gründer Georg Hetz als auch sein Nachfolger Stefan Keller kommen nicht gut weg. Nicht gut weg kommt ebenfalls der seit Herbst 2020 amtierende Rainer Langnickel. Nach Wallner könnten die mit tausenden AnlegerInnen vor ein paar Monaten geschlossenen „Forderungsverzichte“ ungültig sein. Am Schlimmsten ist aber wohl die Erkenntnis, dass die Investments selbst unglaublich unprofessionell abliefen und die Insolvenzquoten bei unter zehn Prozent landen könnten.

  • Zahlreiche Insolvenzeröffnungen bei UDI »

    Erfolgreiche Gegenwehr für geplante Eigenverwaltung

    02.09.2021 ▪ UDI-Chef Rainer Langnickel hat ursprünglich versucht zahlreiche Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung durchzuführen. Er wäre so Geschäftsführer geblieben. Bei den nun aber angeordneten Regelverfahren hat der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Jürgen Wallner das Sagen. Insolvenzforderungen sind bis zum 5. Beziehungsweise 12. Oktober beim Insolvenzverwalter anzumelden. Die Termine für die Gläubigerversammlungen sind auf den 5. beziehungsweise 12. November terminiert.

  • Bei ZBI rumort es »

    Entlastung wegen massiver Ausschüttungsreduzierungen verweigert

    09.08.2021 ▪ Der Wohnungsmarkt brummt ohne Ende und manche sprechen von einer Preisblase. In so einem Umfeld müssten die Geschäfte für AnlegerInnen von Wohnimmobilienfonds eigentlich gut laufen. Doch nicht so bei ZBI Zentral Boden Immobilien. Das Ende 2020 von der Union Investment weitgehend übernommene Erlanger Emissionshaus rühmt sich „als einer der führenden Spezialisten für deutsche Wohnimmobilien“. Bei 10,9 Milliarden Euro Transaktionsvolumen zumindest quantitativ zu Recht. Doch trotz Marktbooms rumort es seit Wochen kräftig. Massive Ausschüttungskürzungen und eine nicht ausreichend erklärte Strategieänderung sorgen für Unmut bei AnlegerInnen und im Vertrieb, die über 600 Millionen Euro in die betroffenen Produkte investierten. Für 2020 verweigerten AnlegerInnen teilweise nun sogar die Entlastung.

  • MehrWert24 eG ist nun weniger Wert »

    Frühere Sparfreunde verlieren vor Gericht und sind nun Pleite

    08.08.2021 ▪ Genossenschaften gelten als sicher und genießen einen exzellenten Ruf. Allerdings gibt es immer wieder schwarze Schafe, die der Rechtsform schaden. Die Mehrwert24 eG, die bis Ende 2020 noch Help24 eG und bis Mitte 2018 noch Sparfreunde Deutschland eG hieß, zählt zu diesen Nestbeschmutzern. Nun ist sie pleite und stellte beim Amtsgericht Dortmund einen Insolvenzantrag. Die Mitglieder, die zum Teil über Ratensparverträge noch länger Geld einzahlen müssten, werden vermutlich nicht mehr viel von ihren Investments zurückerhalten.

  • BaFin-Untersagung für Goldkauf mit Treuerabatt »

    Aurimentum wird der Vertrieb einer Vermögensanlage verboten

    30.07.2021 ▪ Das heute von der Finanzaufsicht BaFin veröffentlichte Verbot für den Verkauf von Gold mit Treuerabatt war zu erwarten. Zu uneinsichtig war die R&R Consulting mit ihrer Marke Aurimentum bei der Schaffung ausreichender Transparenz in Form eines Verkaufsprospektes. Nun hat die BaFin amtlich festgestellt, dass der Goldkauf mit Treurabatt, früher auch Goldkauf mit Treuebonus genannt, als prospektpflichtige Vermögensanlage zu sehen ist. Da es aber keinen Verkaufsprospekt gibt, darf dieses Produkt nicht weiter angeboten werden.

  • Weitere Exporo-Pleite »

    Beim Wohnduo Rhein-Main muss Exporo mit einem Insolvenzantrag kämpfen

    16.07.2021 ▪ Wie die Diskussionen im Forum Investmentcheck.Community zunehmend zeigen, häufen sich auch bei Exporo-Fundings gewisse Störungen. Nun kam ein weiterer Insolvenzantrag bei einer Schwarmfinanzierung hinzu. Bei der SAY Bauträger GmbH als Emittentin des Wohnduos Rhein-Main beschloss das Amtsgericht Frankfurt Sicherungsmaßnahmen. AnlegerInnen müssen nun zumindest um einen Teil der im Frühjahr letzten Jahres eingezahlten 870.000 Euro bangen.

  • Gigantische Gebührenmaschine »

    ThomasLloyd kassierte 2019 über 75 Millionen Euro

    15.07.2021 ▪ Mit 1,5 Milliarden Euro eingesammeltem Anlegerkapital zählt ThomasLloyd unstrittig zu den größten Anbietern von geschlossenen Fonds und anderen alternativen Investments. Doch seit 2020 hat die Vertriebsdynamik deutlich nachgelassen. Der Vertrieb provisionsstarker Vermögensanlagen mit „Uralt-Prospekten“ endete 2019. Das Rekordjahr führte zu Rekordprovisionen. Über 75 Millionen Euro kassierte die ThomasLloyd Group Limited aus London allein in diesem einen Jahr an Gebühren. Zu den schon unglaublichen 49 Millionen Euro des Vorjahres war das ein weiterer Anstieg um über 50 Prozent.

  • Zahlreiche Negativabweichungen »

    Gefloppte Projektentwicklungen werfen Fragen bei reconcept auf

    09.07.2021 ▪ Was ein Aktienindex für den Aktienfondsmanager ist, ist der Soll/Ist-Vergleich für einen Manager Alternativer Investments. Wer das Geld von AnlegerInnen verwaltet, muss sich an einer Benchmark messen lassen. Karsten Reetz vom Hamburger Emissionshaus reconcept sieht das anders. Klar, denn er hat leider eine Reihe von Fonds, die deutlich unter Plan laufen. Bei einigen Zinsprodukten glich er Abschreibungen aus Projektentwicklungen durch den Verkaufsgewinn mit einer Beteiligung aus. Allerdings war der Käufer kein fremder Dritter, sondern die eigene Tochtergesellschaft.

  • Abwicklungsanordnung bestätigt »

    UDI verliert im Eilverfahren gegen die BaFin

    28.06.2021 ▪ Im Exklusiv-Interview mit Investmentcheck war UDI-Chef Rainer Langnickel noch optimistisch. Seine Anwälte seien zuversichtlich, sagte er in Bezug auf das von ihm angestrengte Eilverfahren gegen die BaFin-Abwicklungsanordnung zum UDI Energie Festzins VI. Zwischenzeitlich liegt der Beschluss des Verwaltungsgerichts Frankfurt vor und Langnickel musste eine herbe Niederlage einstecken. Ohne vertiefte Prüfung, sondern auf den ersten Blick erkennbar war für den Richter, dass die Vereinbarung eines qualifizierten Rangrücktritts nicht den Grundsätzen des Bundesgerichtshofes entspreche. UDI hat Rechtsmittel dagegen eingelegt.

  • Dramatisches Signal für P&R-AnlegerInnen »

    OLG Hamm bestätigt Anfechtungsansprüche des Insolvenzverwalters

    17.06.2021 ▪ Das Thema möglicher Rückzahlungen erhaltener Gelder vor der P&R-Insolvenz beschäftigt seit längerer Zeit die Gerichte. Zwischenzeitlich sind eine Reihe der erstinstanzlichen Urteile bei den Berufungsgerichten angekommen. Das Oberlandesgericht (OLG) München machte den Anfang und lieferte mit seiner Entscheidung sehr gute Nachrichten. Doch nun hat das OLG Hamm ein erstinstanzlich noch positives Urteil kassiert und dem Insolvenzverwalter teilweise Anfechtungsansprüche zugestanden. Die erheblichen Unterschiede zeigen sehr klar, dass am Ende doch der Bundesgerichtshof letztinstanzlich für Klarheit sorgen muss. Sie bestätigen auch die Vorgehensweise der Insolvenzverwalter, über sechs ausgewählte Pilotverfahren Rechtssicherheit zu schaffen.

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Transparenz bei Vermögensanlagen

© Andrey Popov - Fotolia.com

Wer das Geld von Investoren verwalten will, der sollte absolute Transparenz als selbstverständlich ansehen. Leider ist dem nicht immer so. Emittenten von Genussrechten, Nachrangdarlehen oder anderen standardisiert angebotenen Vermögensanlagen verweigern häufig die für eine qualifizierte Anlageentscheidung notwendigen Unterlagen. Sogar von der BaFin überwachte Anbieter von Alternativ Investment Funds (AIF oder früher geschlossene Fonds genannt) sind nicht immer bereit, Fragen zu ihren Produkten zu beantworten. Investmentcheck macht dies öffentlich und liefert somit eine Möglichkeit zur Vorauswahl eventuell geeigneter Vermögensanlagen.

Wer schon bei der Akquise von Kapital nicht ausreichend transparent ist, der wird häufig auch später seine Anleger verspätet oder unzureichend informieren. Zumindest ist die notwendige Vertrauensbasis nicht gegeben. Nur wenn den Investoren alle Chancen und Risiken allgemein verständlich erklärt werden, können sie sich eine eigene Meinung bilden. Dies ist bei der Komplexität dieser Produkte und der meist langfristigen Investitionsbindung unumgänglich.

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