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Marktanalyse Publikums-AIF 2020
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    Fehlende Jahresabschlüsse bei Jäderberg & Cie.

    06.07.2020 ▪ Über 33 Millionen Euro von 1.400 Anlegern hat Jäderberg & Cie. bisher akquiriert. Der in Hamburg ansässige Initiator investiert das Geld in australische Sandelholzplantagen. Die Bäume sind sehr speziell und vor allem wegen des daraus produzierten Sandelholz-Öls beliebt und wertvoll. Namensgeber und Unternehmenslenker Peter Jäderberg betreibt das Geschäft nunmehr seit gut zehn Jahren. Eine Leistungsbilanz gibt es nicht, was er als „naturbedingt“ bezeichnet. Schließlich brauchen die Bäume bis zur Ernte plangemäß 16 Jahre. Andererseits gibt es Themen, die Anlass zu Sorgen geben. Anleger sollten dringend mehr und vor allem zeitnahe Transparenz einfordern.

  • Wer ist hier faul? »

    Wattner will zu erkennbaren Problemen keine Antworten liefern

    29.06.2020 ▪ 200 Millionen Euro von mehr als 8.000 Anleger machten Wattner zum Emissionshaus mit den meisten deutschen Megawatt-Solarkraftwerken. Vieles läuft plangemäß, doch bei den erkennbaren Problemen will Vorstand Ulrich Uhlenhut keine Erklärungen abgeben. Auch sonst wirft seine Mail mehr Fragen auf als sie beantwortet. Interessenten für das aktuelle Angebot SunAsset 9 sollten sich gut überlegen, ob sie wirklich ausreichend an den Chancen aus Solarkraftwerken beteiligt sind.

  • Nur 800 Meter bis zum Ziel »

    Beginnt und endet die Ungewissheit für P&R-Geschädigte in Karlsruhe?

    20.06.2020 ▪ Günther Schneider*) kämpft für Tausende P&R-Anleger. Dabei ist er eigentlich keiner der 54.000 Insolvenzgeschädigten. Er hatte Glück und sein Investment ist kurz vor der Pleite plangemäß zurückbezahlt worden. Er fühlte sich sicher, bis er einen Brief vom Insolvenzverwalter Michael Jaffé erhielt. Dieser forderte ihn auf, den Rückkaufspreis und die in den vier Jahren vor Insolvenzantragsstellung erhaltenen Mieten zurück zu geben. Der passionierte Motorradfahrer Schneider sieht sich im Recht, weil er wie alle anderen Investoren von den Betrügereien im Hintergrund nichts wusste. Gleich einem Börsenanleger, der kurz vor einem Crash verkauft, hat er sein Geld genommen. Doch statt in weitere Container investierte er lieber in ein neues Motorrad. Der Fall liegt nun beim Landgericht Karlsruhe zur Entscheidung und ist richtungsweisend für Tausende anderer Anfechtungsfälle. Vergangenen Freitag argumentierte Rechtsanwalt Martin Fritz von der Kanzlei Jaffé bei der mündlichen Verhandlung, dass die Zahlungen an Schneider das Geld anderer, geschädigter Anleger wären, weil P&R seit Jahren nur noch als Schneeballsystem funktionierte. Schneider’s Gutschriften wären eine unentgeltliche Leistung. Der geschätzte Gesamtschaden von 2,5 Milliarden Euro (3,5 Milliarden Euro Anlegerkapital minus eine Milliarde Euro noch vorhandenes Restvermögen) müsse zum Teil auch von diesen Anlegern mitgetragen werden.

  • Goldbarters ist insolvent »

    Rückgabeoption sollte risikolose Geschäfte ermöglichen

    19.06.2020 ▪ Von risikolosen Geschäften träumt Jeder. Aber solche Träume können schnell zum Alptraum werden. Im Fall der Goldbarters dürften die Kunden spätestens jetzt aufwachen und die Realität erkennen. Das Insolvenzgericht Augsburg hat vor kurzem ein Insolvenzverfahren wegen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung eröffnet (Aktenzeichen 2 IN 13/20). Der bestellte Insolvenzverwalter Georg Stemshorn von der Pluta Rechtsanwalts GmbH muss erst noch das vorgefundene Chaos sortieren, bevor er zur Schadenshöhe Aussagen machen kann.

  • Betrugsverdacht gegen 15 Personen »

    Umfangreiche Ermittlungen beim Goldanbieter DWL

    17.06.2020 ▪ Ermittlungen gegen 15 Verdächtige sind im Kapitalmarkt nicht alltäglich. Die Staatsanwaltschaft Augsburg meint es aber im Fall des Goldanbieters DWL Deutsche Wertlager sehr ernst. Acht Männer und sieben Frauen stehen auf der Liste der Verdächtigen, gegen die unter anderem wegen des Verdachts von banden- und gewerbsmäßigem Betrug ermittelt wird. Hintergrund ist eine Insolvenz 2019, für die erhebliche Fehlbestände beim Gold der Kunden verantwortlich waren.

  • Pleite mit Ingwer-Produktion »

    Genossenschaft PuroVerde stellt Insolvenzantrag

    10.06.2020 ▪ 730 Genossinnen und Genossen investierten in nachhaltige tropische Land- und Forstwirtschaft in Costa Rica. Fünf Millionen Euro betrug das Geschäftsguthaben der Mitglieder per Ende 2018. Mit Bio-Ingwer sollte anfänglich Geld verdient werden, bevor dann tropische Früchte, Gemüse und Edelhölzer folgen. Doch dazu kam es nicht. Das Amtsgericht Freiburg beschloss unter dem Aktenzeichen 58 IN 237/20 Sicherungsmaßnahmen über das Vermögen der PuroVerde eG und bestellte Rechtsanwalt Harald Manias zum vorläufigen Insolvenzverwalter.

  • Eskalierter Streit »

    Bergfürst zankt sich mit einem Serienemittenten

    03.06.2020 ▪ Eigentlich sind der Emittent einer Scharmfinanzierung und die kapitalvermittelnde Plattform Freunde. Der Emittent braucht die Plattform als Zugang zu den Anlegern und die Plattform braucht Emittenten mit einer glaubwürdigen Story. Wenn sich also ein Serienemittent mit einer Schwarmfinanzierungs-Plattform streitet, dann ist das ungewöhnlich. Bei der Bonafide-Gruppe von Stefan Schepers und Bergfürst von Dr. Guido Sandler wird der Streit mittlerweile vor verschiedenen Gerichten ausgetragen. Auch Anleger haben die zum Teil dickköpfig wirkenden Vorgehensweisen bereits zu spüren bekommen.

  • „Wir haben Gold in den Adern!“ »

    easygold24 hat Angst vor Trittbrettfahrern

    27.05.2020 ▪ Vor gut einem Jahr gründete Mustapha Hasni die Hartmann & Benz GmbH mit Sitz in Stuttgart. Sein Geschäft sind Goldinvestments, für die er sogar Fernsehwerbung macht. Sein Hauptmedium ist aber seine Homepage easygold24.com, bei der er den Kunden ab einer Haltedauer von zwölf Monaten eine Jahresrendite von bis zu 4,8 Prozent verspricht. Wie er diese erwirtschaften will, bleibt sein Geschäftsgeheimnis. Hasni sieht das Risiko, dass Trittbrettfahrer sein Geschäftsmodell kopieren könnten.

  • Bringt Gold Zinsen? »

    Ophira verspricht bis zu 7,2 Prozent „Goldzinsen“ pro Jahr

    20.05.2020 ▪ Es klingt zu schön, um wahr zu sein. Das Ophira Handelshaus bietet mit dem Produkt „Strategie Plus“ eine Goldanlage, die monatlich bis zu 0,6 Prozent „Goldzinsen“ abwirft. Bei 10.000 Euro Anlage rechnet der Chef Andreas Filkorn für zehn Jahre einen Ertrag von bis zu 7.200 Euro vor. Er stellt dies als Beteiligung an den Handelsgewinnen von Ophira dar.

  • Wissensquiz mal anders »

    Schätzen Sie das Finanzwissen der Deutschen richtig ein?

    14.05.2020 ▪ Die BaFin hat im Rahmen des kollektiven Verbraucherschutzes eine Untersuchung zum Finanzwissen in Auftrag gegeben. Eintausend Menschen im Alter von 18 und 79 Jahren wurden befragt. Manche Ergebnisse sind echt spannend und überraschend. Investmentcheck hat dazu ein Quiz mit 25 Fragen entwickelt, das nicht Ihr Finanzwissen testet, sondern Ihre Einschätzung über das vorhandene Finanzwissen in Deutschland. Viel Spaß! Die Auflösung finden Sie mit dem Link am Ende.

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Transparenz bei Vermögensanlagen

© Andrey Popov - Fotolia.com

Wer das Geld von Investoren verwalten will, der sollte absolute Transparenz als selbstverständlich ansehen. Leider ist dem nicht immer so. Emittenten von Genussrechten, Nachrangdarlehen oder anderen standardisiert angebotenen Vermögensanlagen verweigern häufig die für eine qualifizierte Anlageentscheidung notwendigen Unterlagen. Sogar von der BaFin überwachte Anbieter von Alternativ Investment Funds (AIF oder früher geschlossene Fonds genannt) sind nicht immer bereit, Fragen zu ihren Produkten zu beantworten. Investmentcheck macht dies öffentlich und liefert somit eine Möglichkeit zur Vorauswahl eventuell geeigneter Vermögensanlagen.

Wer schon bei der Akquise von Kapital nicht ausreichend transparent ist, der wird häufig auch später seine Anleger verspätet oder unzureichend informieren. Zumindest ist die notwendige Vertrauensbasis nicht gegeben. Nur wenn den Investoren alle Chancen und Risiken allgemein verständlich erklärt werden, können sie sich eine eigene Meinung bilden. Dies ist bei der Komplexität dieser Produkte und der meist langfristigen Investitionsbindung unumgänglich.

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