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  • Zweite Kompementärin für Leonidas-Fonds »

    23.09.2022 ▪ Liebe Leserinnen und Leser, in ein paar Wochen jährt sich der Coup von HTB, die unter Begleitung von Rechtsanwalt Ralph Veil aus der Kanzlei Mattil den schlingernden Fondsanbieter Leonidas übernahmen. Leo-AnlegerInnen setzten große Hoffnungen in das neue Management. Jahre überfällige Abschlüsse, schlechte wirtschaftliche Fondsverläufe und viele ungeklärte Fragen schafften hohes Misstrauen gegenüber dem alten Management um Antje Grieseler und Ralf Schamberger. Immer mehr überträgt sich die Enttäuschung allerdings nun auf das neue Management HTB. Die Informationsqualität und geschwindigkeit hat sich nicht verbessert. Die wirtschaftlichen Entwicklungen sind weiterhin befriedigend. Versprechen auf den im Juni stattgefundenen außerordentlichen Gesellschafterversammlungen wurden nicht eingehalten.

  • AnlegerInnen von Exporo/Zinsland sowie von Bergfürst bangen um ihr Geld »

    vorläufiges Insolvenzverfahren bei der Harfid GmbH

    17.09.2022 ▪ Gestern, am 16. September 2022 wurde beim Amtsgericht Essen (Aktenzeichen 161 IN 89/22) ein vorläufiges Insolvenzverfahren bei der Harfid GmbH eingeleitet. Damit müssen nun mehrere Tausend AnlegerInnen um 2,3 Millionen Euro bangen, die sie in drei Crowdfundings der Harfid-Gruppe investierten. Konkret geht es um die Finanzierungen der Barbara Höfe (600 Tausend Euro), des Noordsee Gaarden (900 Tausend Euro) und von Cube4You (800 Tausend Euro). Gesammelt hat das Geld die Plattform Zinsland, die sich später mit der marktführenden Exporo-Gruppe zusammenschlossen. AnlegerInnen diskutieren schon länger im Anlegerforum Investmentcheck.Community über Rückzahlungsverzögerungen.

  • Obskuritäten von Lichtmiete über ThomasLloyd bis zu YNTO »

    Investmentcheck-News KW 33-35/2022 - Editorial von Stefan Loipfinger

    02.09.2022 ▪ Liebe Leserinnen und Leser, aus der Deutschen Lichtmiete wird die Deutsche Leuchtmittel. Stolz verkündete Insolvenzverwalter Rüdiger Weiß den Verkauf an ein Unternehmen der One Square-Gruppe. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Mir liegt allerdings das bindende Angebot der Bronze Properties aus Luxemburg vor und dort ist sogar von zwei Millionen Euro „Mitgift“ die Rede. 45 Millionen Kaufpreis sowie 85 Millionen Euro Besserungsschein wurden Mitte August als Asset-Deal ohne Barzahlung angeboten. DirektinvestorInnen ohne nachweisbare Lampen interessieren One Square-Chef Frank Günther nicht. Wer hingegen einen belegbaren Herausgabeanspruch hat, könne ihm die Lampen ja verkaufen. Wer nicht spurt, dessen jeweilige Leuchten könnte man beim Endkunden auch austauschen. Günther sieht als gemeinsamer Vertreter von AnleihegläubigerInnen offenbar deren Interessen im Vordergrund. Die Rolle von Insolvenzverwalter Weiß wird immer obskurer.

  • Exporo und der lästige Zinsland-Deal »

    Investmentcheck-News KW 32/2022 - Editorial von Stefan Loipfinger

    12.08.2022 ▪ Liebe Leserinnen und Leser, das Chaos bei der Deutschen Lichtmiete geht weiter. Der dortige Insolvenzverwalter Rüdiger Weiß von der Kanzlei WallnerWeiß hätte gerne, dass die AnlegerInnen der Direktinvestments kein Eigentum an den von ihnen gekauften Lampen erworben haben. Das ist allerdings nicht die Auffassung der Kanzlei Görg. Sie vertritt in einem Rechtsgutachten die Meinung, dass Direktinvestoren Eigentümer wurden, wenn ihre LED-Lampen auch existieren. Damit könnten diese AnlegerInnen sogar Aussonderungsrechte anmelden und sich entsprechend besserstellen. Weiß bereitet deshalb tausende Anschreiben vor, in denen er um einen befristeten Verzicht auf Herausgabeansprüche bittet. Meine Befürchtung ist allerdings, dass er vorher schnell alles verscherbelt. Ich würde nichts unterschreiben, bevor mir Weiß nicht sagt, ob meine Lampen existieren und wo diese hängen.

  • Der harte Kampf um Gläubigerstimmen »

    Investmentcheck-News KW 31/2022 - Editorial von Stefan Loipfinger

    05.08.2022 ▪ Liebe Leserinnen und Leser, sind AnlegerInnen dummes Stimmvieh oder mündige BürgerInnen? Diese Frage ist bewusst provokant gewählt, denn wenn ich ein am Mittwoch von Mattil & Kollegen verschicktes Rundschreiben durchlese, dann frage ich mich zunehmend, wie dort die Eingangsfrage beantwortet würde. Von einer „gewissen IG UDI“ ist da die Rede, die sich erdreistet, weitere AnlegerInnen anzuschreiben „und dabei auch eine Gebühr zu vereinnahmen“. Man solle der Kanzlei mitteilen, wenn man angeschrieben wurde und weist darauf hin, dass angeschriebene AnlegerInnen „bei einer Verletzung datenschutzrechtlicher Bestimmungen, Schadensersatz von der IG UDI verlangen können (Artikel 82 DSGVO)“. Mattil will Anzeige bei der Datenschutzbehörde erstatten und polemisiert weiter gegen die in der Interessensgemeinschaft zusammengeschlossenen AnlegerInnen: „Wussten Sie, dass die IG UDI selbst Insolvenzanträge gestellt hat, wobei wir bezweifeln, dass das in Ihrem Interesse lag. Wir sind der Meinung, dass Sie sich von der IG UDI fernhalten sollten, die nichts für Sie tut, sondern nur mit dieser Berliner Kanzlei eigene Interessen vertritt.“

  • Bei ThomasLloyd mahlen die Mühlen langsam »

    Investmentcheck-News KW 30/2022 - Editorial von Stefan Loipfinger

    29.07.2022 ▪ Liebe Leserinnen und Leser, momentan trudeln immer mehr Jahresabschlüsse 2021 ein. Die gesetzliche Pflicht zur Einreichung beim Bundesanzeiger innerhalb von sechs Monaten nach Geschäftsjahresende ist seit ein paar Wochen um. Es wirkt, als wenn sich etwas mehr Emittentinnen an diese Transparenzpflicht halten. Die Betonung liegt aber auf „etwas mehr“. In Summe schätze ich, dass mindestens dreiviertel überfällig sind. Sie müssen es mir nicht schreiben: Ich weiß, Covid-19 ist schuld.

  • Exporo zu Schadenersatz verurteilt »

    Investmentcheck-News KW 29/2022 - Editorial von Stefan Loipfinger

    22.07.2022 ▪ Liebe Leserinnen und Leser, im Februar 2019 investierten AnlegerInnen 2,5 Millionen Euro in das Exporo-Funding „Am Hamburger Stadtpark“, mit dem der Bau von zwei Mehrfamilienhäusern finanziert werden sollte. Einiges ging schief bei diesem Immobilienprojekt, weshalb die AnlegerInnen vermutlich 80 Prozent ihrer Einlage verlieren. Vielleicht erinnern Sie sich auch noch an meinen Bericht vom 17. Februar 2022, in dem ich unter anderem die Verbindung zum Fußballer Jerome Boateng beschrieb.

  • Wie wird es bei der Deutschen Lichtmiete ausgehen? »

    Investmentcheck-News KW 28/2022 - Editorial von Stefan Loipfinger

    15.07.2022 ▪ Liebe Leserinnen und Leser, beim Lesen des letzten Editorials haben Sie vermutlich mein Strahlen von einem Ohr zum anderen erahnt. Diese Woche sind die Mundwinkel leider wieder deutlich nach unten gezogen, da ich eine Reaktion des Leipziger Insolvenzgerichts vermisse. Wollen die mit der Umsetzung der Gerichtsentscheidungen wirklich warten, bis der BGH über den Rechtsbehelf entscheidet? Eine sachgerechte Beurteilung der Beschlussbegründung sieht für mich anders aus.

  • Abberufung von UDI-Insolvenzverwalter gerichtlich angeordnet »

    Investmentcheck-News KW 27/2022 - Editorial von Stefan Loipfinger

    08.07.2022 ▪ Liebe Leserinnen und Leser, vor 2 Wochen habe ich hier über die Werbung von UDI für 3 Anlegeranwälte berichtet, damit diese möglichst viele Stimmen in anstehenden Gläubigerversammlungen vertreten. Für mich ist das so, als wenn ein Metzger den Schafen einen Besuch im Schlachthof empfiehlt, weil dort das Gras besonders gut schmeckt. Bitte liebe VegetarierInnen verzeiht mir diesen Vergleich, der nur die mir nicht verständliche Sinnhaftigkeit einer solch guten Tat von UDI plastisch machen soll.

  • Ein Meilenstein für die Markthygiene »

    Landgericht Leipzig ordnet Abberufung von UDI-Insolvenzverwalter an

    05.07.2022 ▪ Es ist ein toller Erfolg für die UDI-AnlegerInnen, aber ein Meilenstein für zukünftige Kapitalanlage-Insolvenzen. Das Landgericht Leipzig hat auf Antrag der Berliner Rechtsanwältin Dr. Susanne Schmidt-Morsbach von der Kanzlei Schirp eine Vorgehensweise kritisiert, bei der bestimmte Personen mit lukrativen Mandaten versorgt wurden. Beim UDI Energie Festzins IV muss nun der Insolvenzverwalter ausgetauscht werden, weil das Gericht Zweifel an seiner Unabhängigkeit sieht. Auch wenn gegen den Beschluss noch Rechtsmittel eingelegt werden können, dürfte er weit über diesen Fall hinaus abstrahlen.

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Transparenz bei Vermögensanlagen

© Andrey Popov - Fotolia.com

Wer das Geld von Investoren verwalten will, der sollte absolute Transparenz als selbstverständlich ansehen. Leider ist dem nicht immer so. Emittenten von Genussrechten, Nachrangdarlehen oder anderen standardisiert angebotenen Vermögensanlagen verweigern häufig die für eine qualifizierte Anlageentscheidung notwendigen Unterlagen. Sogar von der BaFin überwachte Anbieter von Alternativ Investment Funds (AIF oder früher geschlossene Fonds genannt) sind nicht immer bereit, Fragen zu ihren Produkten zu beantworten. Investmentcheck macht dies öffentlich und liefert somit eine Möglichkeit zur Vorauswahl eventuell geeigneter Vermögensanlagen.

Wer schon bei der Akquise von Kapital nicht ausreichend transparent ist, der wird häufig auch später seine Anleger verspätet oder unzureichend informieren. Zumindest ist die notwendige Vertrauensbasis nicht gegeben. Nur wenn den Investoren alle Chancen und Risiken allgemein verständlich erklärt werden, können sie sich eine eigene Meinung bilden. Dies ist bei der Komplexität dieser Produkte und der meist langfristigen Investitionsbindung unumgänglich.

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