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Transparenz bei Vermögensanlagen

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Wer das Geld von Investoren verwalten will, der sollte absolute Transparenz als selbstverständlich ansehen. Leider ist dem nicht immer so. Emittenten von Genussrechten, Nachrangdarlehen oder anderen standardisiert angebotenen Vermögensanlagen verweigern häufig die für eine qualifizierte Anlageentscheidung notwendigen Unterlagen. Sogar von der BaFin überwachte Anbieter von Alternativ Investment Funds (AIF oder früher geschlossene Fonds genannt) sind nicht immer bereit, Fragen zu ihren Produkten zu beantworten. Investmentcheck macht dies öffentlich und liefert somit eine Möglichkeit zur Vorauswahl eventuell geeigneter Vermögensanlagen.

Wer schon bei der Akquise von Kapital nicht ausreichend transparent ist, der wird häufig auch später seine Anleger verspätet oder unzureichend informieren. Zumindest ist die notwendige Vertrauensbasis nicht gegeben. Nur wenn den Investoren alle Chancen und Risiken allgemein verständlich erklärt werden, können sie sich eine eigene Meinung bilden. Dies ist bei der Komplexität dieser Produkte und der meist langfristigen Investitionsbindung unumgänglich.

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  • Optionen für P&R-Anleger »

    Interview mit dem Anlegeranwalt Wolfgang Schirp

    14.11.2019 ▪ Dr. Wolfgang Schirp ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht. Mit seiner Kanzlei Schirp & Partner Rechtsanwälte mbB wird er häufig bei großen Anlageskandalen aktiv und setzt sich für die geschädigten Investoren ein. Auch im Fall des Containeranbieters P&R vertritt er hunderte von Mandanten, die in den letzten Wochen mehrfach von ihm Post erhalten haben. Zum einen hat er ihnen angeboten, den Wirtschaftsprüfer Werner Wagner-Gruber auf Schadensersatz zu verklagen. Zum anderen teilte er seinen Mandanten ein Kaufangebot für die Insolvenzforderungen mit.

  • Unseriöser Zeitdruck »

    Zweifelhafte Mandantenakquise von geschädigten PIM-Gold-Anlegern

    12.11.2019 ▪ In Sachen PIM-Gold arbeitet der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Renald Metoja von Eisner Rechtsanwälte mit Hochdruck an den Gutachten zur Insolvenzeröffnung. Diese dürften Ende November fertig sein, so dass Anfang Dezember mit einer offiziellen Eröffnung des Insolvenzverfahrens durch das Gericht zu rechnen ist. Bis dahin können Anleger erst einmal nichts tun, auch wenn ehemalige Vermittler nun zeitlichen Druck ausüben, wonach angeblich dringend Handlungsbedarf bestehen würde.

  • Nur Belehrungen statt Fakten »

    R&R Consulting bewegt sich mit Aurimentum auf sehr dünnem Eis

    07.11.2019 ▪ Die R&R Consulting aus Grünwald und Kulmbach bietet Goldsparpläne und einen Goldkauf mit Treuebonus an. Ob allerdings die Handelserträge wirklich reichen, um Vertriebskosten, Bonuszahlungen und eventuelle Preisrisiken abzudecken, ist unklar. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung, was R&R weit von sich weist. Jahresabschlüsse für 2016, 2017 oder 2018 sind bisher nicht bekannt gemacht. Preisunabhängige Rückgaberechte könnten außerdem die BaFin auf den Plan rufen. Auch hier sieht R&R keine Risiken und verbittet sich falsche Anschuldigungen. Statt inhaltlicher Antworten auf diverse Fragen wird mit rechtlichen Konsequenzen gedroht. Investmentcheck berichtet trotzdem, weil es wichtig ist, die Anleger über die bedenklichen Themen aufzuklären.

  • Nur noch Dünger »

    Balsa-Investments von ShareWood sollen geschreddert werden

    06.11.2019 ▪ Eigentlich sollten Anleger der ShareWood Switzerland AG aus Zürich Geld mit dem Anbau von Balsa-Holz in Brasilien verdienen. Jetzt wurde ihnen allerdings offenbart, dass das Holz niemand mehr braucht. Die Nachfrage sei eingebrochen und deshalb das Holz nichts mehr wert. Die effizienteste und nachhaltigste Lösung würde darin bestehen, „das Holz der geschlagenen Bäume fachgerecht zu zerkleinern und gleich vor Ort in den Boden einzuarbeiten“. Weil selbst ShareWood einräumt, dass dies eine „große Enttäuschung ist“, räumten die Schweizer aus Kulanz ein, dafür nicht auch noch Kosten in Rechnung zu stellen und boten einen kostenlosen Baumtausch an.

  • Gold-Leihe ohne Verkaufsprospekt »

    BaFin kritisiert Valvero Sachwerte

    04.11.2019 ▪ Mit einer weichen, BaFin-typischen Formulierung hat die Finanzaufsicht nun die Gold-Leihe der Valvero Sachwerte aus Berlin beanstandet. Ihr liegen „Anhaltspunkte“ dafür vor, dass Valvero ohne den notwendigen Verkaufsprospekt Anlegerkapital einsammelt. Es geht um mehrere Vermögensanlagen, die sie dem Begriff Gold-Leihe vermarktet. Ein Blick auf die Homepage des Anbieters bestätigt diesen Eindruck. Kunden stellen ihr Gold zur Verfügung und erhalten dafür ein Edelmetall-Sachdarlehen. Je nach Laufzeit zwischen zwei und fünf Jahren gibt es 2,75 bis 4,5 Prozent Zinsen pro Jahr.

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