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Marktanalyse Publikums-AIF 2020
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    Asuco und WealthCap streiten beim H.F.S. Immobilienfonds 10

    23.11.2019 ▪ Zweitmarktfonds gelten als Schnäppchenjäger. Doch beim H.F.S. Immobilienfonds 10 bietet die Asuco nun mehr Geld, als bei einem Verkauf der letzten Fondsimmobilie ausgeschüttet werden kann. Asuco-Chef Dietmar Schloz will erreichen, dass die noch notwendige Zustimmung zu dem bereits beurkundeten Deal von den Anlegern verweigert wird. Ein spannender Streit zwischen WealthCap-Chef Rainer Krütten und Dietmar Schloz, bei dem die Anleger des Fonds die Gewinner sind. Wer sein Engagement beenden will, verkauft seine Anteile an die Asuco über dem Liquidationswert. Wer sein Restkapital gut verzinst angelegt wissen will, der stimmt gegen den Verkauf und kassiert weiter die Mieten.

  • Die zweite Schlappe »

    Zweites Funding von Exporo ist insolvent

    19.11.2019 ▪ Marktbeobachter haben die ersten Pleiten von Exporo-Immobilienfundings bereits im Frühjahr erwartet. Doch damals kam es nicht dazu. Irgendwie konnten die Schlappen abgewendet werden. Nun hat es den Marktführer doch erwischt. Letzte Woche traf es mit der DEMA Deutsche Mikroapartment AG ein Funding mit 1,7 Millionen Euro aus 2018. Aktuell kam nun mit dem Insolvenzantrag der Sciolla & Beilborn Projektportfolio I GmbH eine Schwarmfinanzierung über 2,2 Millionen Euro hinzu.

  • Optionen für P&R-Anleger »

    Interview mit dem Anlegeranwalt Wolfgang Schirp

    14.11.2019 ▪ Dr. Wolfgang Schirp ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht. Mit seiner Kanzlei Schirp & Partner Rechtsanwälte mbB wird er häufig bei großen Anlageskandalen aktiv und setzt sich für die geschädigten Investoren ein. Auch im Fall des Containeranbieters P&R vertritt er hunderte von Mandanten, die in den letzten Wochen mehrfach von ihm Post erhalten haben. Zum einen hat er ihnen angeboten, den Wirtschaftsprüfer Werner Wagner-Gruber auf Schadensersatz zu verklagen. Zum anderen teilte er seinen Mandanten ein Kaufangebot für die Insolvenzforderungen mit.

  • Unseriöser Zeitdruck »

    Zweifelhafte Mandantenakquise von geschädigten PIM-Gold-Anlegern

    12.11.2019 ▪ In Sachen PIM-Gold arbeitet der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Renald Metoja von Eisner Rechtsanwälte mit Hochdruck an den Gutachten zur Insolvenzeröffnung. Diese dürften Ende November fertig sein, so dass Anfang Dezember mit einer offiziellen Eröffnung des Insolvenzverfahrens durch das Gericht zu rechnen ist. Bis dahin können Anleger erst einmal nichts tun, auch wenn ehemalige Vermittler nun zeitlichen Druck ausüben, wonach angeblich dringend Handlungsbedarf bestehen würde.

  • Nur noch Dünger »

    Balsa-Investments von ShareWood sollen geschreddert werden

    06.11.2019 ▪ Eigentlich sollten Anleger der ShareWood Switzerland AG aus Zürich Geld mit dem Anbau von Balsa-Holz in Brasilien verdienen. Jetzt wurde ihnen allerdings offenbart, dass das Holz niemand mehr braucht. Die Nachfrage sei eingebrochen und deshalb das Holz nichts mehr wert. Die effizienteste und nachhaltigste Lösung würde darin bestehen, „das Holz der geschlagenen Bäume fachgerecht zu zerkleinern und gleich vor Ort in den Boden einzuarbeiten“. Weil selbst ShareWood einräumt, dass dies eine „große Enttäuschung ist“, räumten die Schweizer aus Kulanz ein, dafür nicht auch noch Kosten in Rechnung zu stellen und boten einen kostenlosen Baumtausch an.

  • Gold-Leihe ohne Verkaufsprospekt »

    BaFin kritisiert Valvero Sachwerte

    04.11.2019 ▪ Mit einer weichen, BaFin-typischen Formulierung hat die Finanzaufsicht nun die Gold-Leihe der Valvero Sachwerte aus Berlin beanstandet. Ihr liegen „Anhaltspunkte“ dafür vor, dass Valvero ohne den notwendigen Verkaufsprospekt Anlegerkapital einsammelt. Es geht um mehrere Vermögensanlagen, die sie dem Begriff Gold-Leihe vermarktet. Ein Blick auf die Homepage des Anbieters bestätigt diesen Eindruck. Kunden stellen ihr Gold zur Verfügung und erhalten dafür ein Edelmetall-Sachdarlehen. Je nach Laufzeit zwischen zwei und fünf Jahren gibt es 2,75 bis 4,5 Prozent Zinsen pro Jahr.

  • Millionenverluste für UDI-Anleger »

    Jahresabschlüsse 2018 offenbaren immer größere Probleme bei UDI

    27.10.2019 ▪ Schon jetzt summieren sich die 2018er Verluste für die UDI-Festzins-Produkte auf rund 13 Millionen Euro! Dabei sind noch nicht einmal alle Jahresabschlüsse für das Vorjahr veröffentlicht. Mehrere Millionen Euro kommen also erwartungsgemäß noch hinzu. Gegenüber den 2017er Verlusten von rund acht Millionen Euro ist das eine weitere Dramatisierung der Situation. Das Anlegerkapital schmilzt also weiter wie Eis in der Sonne. Stefan Keller stimmt die Anleger zwischenzeitlich sogar für 2019 und 2020 auf weitere Schwierigkeiten ein. Erst ab 2021 könnte sich die Liquiditätssituation bei den Biogasanlagen verbessern.

  • „UDI verdient die rote Karte“ »

    Interview mit der Anlegeranwältin Eva-Maria Ueberrück

    24.10.2019 ▪ Eva-Maria Ueberrück ist Fachanwältin für Bank- und Kapitalmarktrecht. Sie arbeitet in der Münchner Kanzlei Mattil & Kollegen und beschäftigt sich schon länger mit dem Fall UDI. Für Mandanten in unterschiedlichen UDI-Produkten studierte sie verschiedenste Verkaufsunterlagen sowie Anlegerinformationen. Sie ist überzeugt, dass diese in wesentlichen Teilen fehlerhaft sind. Auch den Umgang mit Anlegerkapital stellt sie stark in Frage. Frisches Geld floss teilweise in Problemprojekte, statt in die im Prospekt beschriebenen vielversprechenden Anlagen.

  • P&R: Erlöse von 1 Milliarde Euro wahrscheinlich »

    Mit der offiziellen Vergleichsannahme verkündet Jaffé gute Nachrichten

    23.10.2019 ▪ Auf den Gläubigerversammlungen vor einem Jahr haben die Insolvenzverwalter noch Erlöse aus der Vermietung und Verwertung der Container von einer halben Milliarde Euro geschätzt. Nun kann die vorsichtige und nur bis Ende 2021 reichende Prognose deutlich nach oben angehoben werden. Über eine Milliarde Euro könnten in den nächsten Jahren zusammen kommen. Damit würde sich die Insolvenzquote nennenswert verbessern.

  • Schadensersatz vom Wirtschaftsprüfer »

    Anlageberater und Wirtschaftsprüfer im Betrugsfall EN Storage verurteilt

    16.10.2019 ▪ Urteile gegen Wirtschaftsprüfer sind selten. Im Betrugsfall EN Storage gibt es nun aber schon mehrere Urteile gegen einen maßgeblich involvierten Wirtschafprüfer. Aktuell muss er nach einem Urteil des Landgerichts Stuttgart zusammen mit einem Anlageberater Schadensersatz leisten. Denn EN Storage aus Herrenberg bei Stuttgart betrieb als Anbieter von Computer-Speichersystemen ein Schneeballsystem, wie der Insolvenzverwalter feststellte. Einer der Geschäftsführer wurde nach einem Geständnis wegen Betrugs zu einer Freiheitsstrafe von sieben Jahren und zehn Monaten verurteilt. Das Landgericht Stuttgart hat nun in einem Verfahren den Wirtschaftsprüfer und den Anlageberater gemeinschaftlich zu Schadensersatz in sechsstelliger Höhe verurteilt (Aktenzeichen 27 O 167/18).

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