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Transparenz bei Vermögensanlagen

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Wer das Geld von Investoren verwalten will, der sollte absolute Transparenz als selbstverständlich ansehen. Leider ist dem nicht immer so. Emittenten von Genussrechten, Nachrangdarlehen oder anderen standardisiert angebotenen Vermögensanlagen verweigern häufig die für eine qualifizierte Anlageentscheidung notwendigen Unterlagen. Sogar von der BaFin überwachte Anbieter von Alternativ Investment Funds (AIF oder früher geschlossene Fonds genannt) sind nicht immer bereit, Fragen zu ihren Produkten zu beantworten. Investmentcheck macht dies öffentlich und liefert somit eine Möglichkeit zur Vorauswahl eventuell geeigneter Vermögensanlagen.

Wer schon bei der Akquise von Kapital nicht ausreichend transparent ist, der wird häufig auch später seine Anleger verspätet oder unzureichend informieren. Zumindest ist die notwendige Vertrauensbasis nicht gegeben. Nur wenn den Investoren alle Chancen und Risiken allgemein verständlich erklärt werden, können sie sich eine eigene Meinung bilden. Dies ist bei der Komplexität dieser Produkte und der meist langfristigen Investitionsbindung unumgänglich.

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  • Da läuft einiges aus dem Ruder »

    Führender Öko-Vertrieb UDI muss immer mehr Probleme einräumen

    23.01.2019 ▪ Georg Hetz hat das von ihm vor 20 Jahren gebaute und die ganze Zeit als Kapitän gelenkte „Schiff UDI“ verlassen. Mit wie viel Wasser im Rumpf der neue Kapitän Stefan Keller zu kämpfen hat, ist nicht ganz klar. Aber wenig ist es nicht. Schon im November 2018 berichtete investmentcheck (Beitrag hier abrufbar) von Forderungsausfällen und einem nicht zurückbezahlten Nachrangdarlehen. Das war nur die Spitze des Eisberges, wie weitere Recherchen nun offenbaren.

  • Nicht geleistete Rückzahlung »

    Fällige Einlagen bei CapStar one nicht zurückgezahlt

    09.01.2019 ▪ Wer bei CapStar one an besondere Sicherheit wie bei der AirForce One dachte, der wird nun vermutlich enttäuscht. Denn die per Ende November 2018 fälligen Rückzahlungen aus gekündigten Nachrangdarlehen konnten nicht geleistet werden. Dabei wurden die Gelder erst 2016 und 2017 gesammelt. Statt den gesuchten 25 Millionen Euro kamen allerdings nur 6,15 Millionen Euro zusammen. Mit einer 11a-Mitteilung wurde den Anlegern lapidar mitgeteilt, dass die Emittentin „zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch über keine ausreichenden liquiden Mittel zur Rückzahlung gekündigter Nachrangdarlehen“ verfügt.

  • Vogelfreier Freiherr »

    Ist Freiherr von Gregory mit Anlegergeld ausgeflogen?

    11.12.2018 ▪ Am 22. September 2016 hat Franz Freiherr von Gregory einen Verkaufsprospekt für Genussrechte im Gesamtwert von 30 Millionen Euro unterschrieben. Die BaFin hat das Anlagemodell ohne Mittelverwendungskontrolle zum Vertrieb frei gegeben. Was mit dem gesammelten Geld passierte, ist völlig unklar. Mails kommen zurück, die Homepage ist nicht mehr aufrufbar und wer die bekannten Telefonnummern wählt, dem wird gesagt, die Nummern wären nicht vergeben. Die Anleger erwartet wohl keine gute Bescherung mehr.

  • Privatinsolvenz von Heinz Roth »

    P&R-Insolvenzverwalter Jaffé hat für Heinz Roth einen Insolvenzantrag gestellt

    05.12.2018 ▪ Auf 700 Millionen Euro hat Michael Jaffé in den Insolvenzgutachten den durch Heinz Roth in seiner Zeit als Geschäftsführer der P&R-Gesellschaften entstandenen Schaden beziffert. Das konnte der P&R-Gründer nicht bezahlen, weshalb Jaffé nun einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt hat. Das Amtsgericht München hat dem am 4. Dezember stattgegeben und Miguel Grosser zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

  • Unmoralischer Veteran »

    Zweifelhafte vorbörsliche Aktienplatzierung bei PREOS Real Estate AG

    04.12.2018 ▪ Der von Thomas Olek geplante Börsengang der Münchner Immobilien Center AG ist gescheitert. Jetzt plant er ein ähnlich fragwürdiges Spiel mit der PREOS Real Estate AG. Über die Olek Holding GmbH hat er Anfang 2018 insgesamt 22 Millionen Aktien gehalten, die er für 1 Euro pro Stück kaufte. Laut einem investmentcheck vorliegenden Aktienkauf- und Abtretungsvertrag verscherbelt er nun Aktien für das rund Zehnfache an gutgläubige Investoren. Auch ein Börsengang an der M:Access in München für 10 bis 12 Euro pro Aktie steht im Raum.

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