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Marktanalyse Publikums-AIF 2020
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  • Einzelfälle oder UDI-typisch? »

    UDI nutzte neues Anlegerkapital, um alte Probleme zu kaschieren

    28.02.2019 ▪ Auch wenn Georg Hetz sich von seiner UDI weitgehend verabschiedet hat, so werden Fragen aus seiner verantwortlichen Zeit bleiben. Dabei geht es vor allem um das System UDI, das der neue Chef Stefan Keller erklären muss. Hat der Anbieter vorsätzlich frisches Anlegerkapital systematisch in notleidende Biogasprojekte gesteckt, um Probleme zu verschleiern? Zwei von investmentcheck recherchierte Fälle legen das zumindest Nahe.

  • Dramatische Umsatzeinbrüche in 2018 »

    Zuflüsse bei Publikums-AIF und Vermögensanlagen sinken um ein Drittel

    19.02.2019 ▪ Die Anbieter von Publikums-AIF sowie auch von Vermögensanlagen mussten im vergangenen Jahr dramatische Umsatzeinbrüche hinnehmen. Bei den BaFin-überwachten Alternative Investmentfonds reduzierte sich der Absatz von 1,55 Milliarden um 31,6 Prozent auf 1,06 Milliarden Euro. Die Vermögensanlagen kamen nach 1,27 Milliarden Euro in 2017 nur noch auf 874 Millionen Euro eingesammeltem Anlegerkapital. Das entspricht einem fast identischen Rückgang um 31,2 Prozent.

  • Erste Anklageerhebung im Fall P&R »

    Staatsanwaltschaft München vermutet gewerbsmäßigen Betrug

    07.02.2019 ▪ Ein ungewöhnlich hohes Tempo legt die Staatsanwaltschaft München mit der Klageerhebung gegen Heinz R. vor. Ihm wird im Fall des Containeranbieters P&R der Vorwurf des gewerbsmäßigen Betruges und der Steuerhinterziehung gemacht. Stellvertretend für die 54.000 betroffenen Anleger wurden 414 Fälle mit einem Volumen von 18 Millionen Euro ausermittelt. Über die Eröffnung eines Verfahrens muss nun das Landgericht München I befinden.

  • Nächstes Companisto-Funding insolvent »

    Nach drei Finanzierungsrunden ist die „Revolution“ von LUUV gescheitert

    05.02.2019 ▪ Insgesamt 632 Companisten investierten durch qualifiziert nachrangige partiarische Darlehen gut 400.000 Euro in Luuv, dem Erfinder des „revolutionären Kamerastativs solidLUUV“. Zuvor wurde schon bei Indiegogo und bei Kickstarter Geld gesammelt. Jetzt hat das Amtsgericht Charlottenburg ein Insolvenzverfahren über das Vermögen der LUUV Forward GmbH eröffnet (Aktenzeichen 36I IN 464/19).

  • Klarstellung ohne Mehrwert »

    BaFin will Verbrauchervorschrift nicht konkretisieren

    28.01.2019 ▪ Seit 3 ½ Jahren gibt es nun die Vorschrift des Paragraph 11a Vermögensanlagengesetz (VermAnlG). Darin geht es um eine Ad-hoc-Pflicht für Vermögensanlagen. Eine ganz wichtige Änderung, die mit dem Kleinanlegerschutzgesetz im Juli 2015 in Kraft trat. Sie soll Käufer im Zweitmarkt schützen und natürlich auch Neuanleger anderer Angebote, die durch schlecht laufende Altangebote eines Anbieters gewarnt werden. Im Grunde also eine wichtige Vorschrift für den Verbraucherschutz, deren Einhaltung die BaFin kontrolliert. Sie kann ein Ordnungsgeld bis zu 100.000 Euro verhängen. Das hat sie noch nie getan. Sie macht sich zu der Vorschrift offenbar keine Gedanken. Das lässt zumindest eine Anfrage vermuten, die über den Gesetzestext hinaus keinen Erkenntnisgewinn bringt.

  • Da läuft einiges aus dem Ruder »

    Führender Öko-Vertrieb UDI muss immer mehr Probleme einräumen

    23.01.2019 ▪ Georg Hetz hat das von ihm vor 20 Jahren gebaute und die ganze Zeit als Kapitän gelenkte „Schiff UDI“ verlassen. Mit wie viel Wasser im Rumpf der neue Kapitän Stefan Keller zu kämpfen hat, ist nicht ganz klar. Aber wenig ist es nicht. Schon im November 2018 berichtete investmentcheck (Beitrag hier abrufbar) von Forderungsausfällen und einem nicht zurückbezahlten Nachrangdarlehen. Das war nur die Spitze des Eisberges, wie weitere Recherchen nun offenbaren.

  • Nicht geleistete Rückzahlung »

    Fällige Einlagen bei CapStar one nicht zurückgezahlt

    09.01.2019 ▪ Wer bei CapStar one an besondere Sicherheit wie bei der AirForce One dachte, der wird nun vermutlich enttäuscht. Denn die per Ende November 2018 fälligen Rückzahlungen aus gekündigten Nachrangdarlehen konnten nicht geleistet werden. Dabei wurden die Gelder erst 2016 und 2017 gesammelt. Statt den gesuchten 25 Millionen Euro kamen allerdings nur 6,15 Millionen Euro zusammen. Mit einer 11a-Mitteilung wurde den Anlegern lapidar mitgeteilt, dass die Emittentin „zum Zeitpunkt der Veröffentlichung noch über keine ausreichenden liquiden Mittel zur Rückzahlung gekündigter Nachrangdarlehen“ verfügt.

  • Vogelfreier Freiherr »

    Ist Freiherr von Gregory mit Anlegergeld ausgeflogen?

    11.12.2018 ▪ Am 22. September 2016 hat Franz Freiherr von Gregory einen Verkaufsprospekt für Genussrechte im Gesamtwert von 30 Millionen Euro unterschrieben. Die BaFin hat das Anlagemodell ohne Mittelverwendungskontrolle zum Vertrieb frei gegeben. Was mit dem gesammelten Geld passierte, ist völlig unklar. Mails kommen zurück, die Homepage ist nicht mehr aufrufbar und wer die bekannten Telefonnummern wählt, dem wird gesagt, die Nummern wären nicht vergeben. Die Anleger erwartet wohl keine gute Bescherung mehr.

  • Privatinsolvenz von Heinz Roth »

    P&R-Insolvenzverwalter Jaffé hat für Heinz Roth einen Insolvenzantrag gestellt

    05.12.2018 ▪ Auf 700 Millionen Euro hat Michael Jaffé in den Insolvenzgutachten den durch Heinz Roth in seiner Zeit als Geschäftsführer der P&R-Gesellschaften entstandenen Schaden beziffert. Das konnte der P&R-Gründer nicht bezahlen, weshalb Jaffé nun einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt hat. Das Amtsgericht München hat dem am 4. Dezember stattgegeben und Miguel Grosser zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

  • Unmoralischer Veteran »

    Zweifelhafte vorbörsliche Aktienplatzierung bei PREOS Real Estate AG

    04.12.2018 ▪ Der von Thomas Olek geplante Börsengang der Münchner Immobilien Center AG ist gescheitert. Jetzt plant er ein ähnlich fragwürdiges Spiel mit der PREOS Real Estate AG. Über die Olek Holding GmbH hat er Anfang 2018 insgesamt 22 Millionen Aktien gehalten, die er für 1 Euro pro Stück kaufte. Laut einem investmentcheck vorliegenden Aktienkauf- und Abtretungsvertrag verscherbelt er nun Aktien für das rund Zehnfache an gutgläubige Investoren. Auch ein Börsengang an der M:Access in München für 10 bis 12 Euro pro Aktie steht im Raum.

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