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Marktanalyse Publikums-AIF 2020
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  • Privatinsolvenz von Heinz Roth »

    P&R-Insolvenzverwalter Jaffé hat für Heinz Roth einen Insolvenzantrag gestellt

    05.12.2018 ▪ Auf 700 Millionen Euro hat Michael Jaffé in den Insolvenzgutachten den durch Heinz Roth in seiner Zeit als Geschäftsführer der P&R-Gesellschaften entstandenen Schaden beziffert. Das konnte der P&R-Gründer nicht bezahlen, weshalb Jaffé nun einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt hat. Das Amtsgericht München hat dem am 4. Dezember stattgegeben und Miguel Grosser zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

  • Unmoralischer Veteran »

    Zweifelhafte vorbörsliche Aktienplatzierung bei PREOS Real Estate AG

    04.12.2018 ▪ Der von Thomas Olek geplante Börsengang der Münchner Immobilien Center AG ist gescheitert. Jetzt plant er ein ähnlich fragwürdiges Spiel mit der PREOS Real Estate AG. Über die Olek Holding GmbH hat er Anfang 2018 insgesamt 22 Millionen Aktien gehalten, die er für 1 Euro pro Stück kaufte. Laut einem investmentcheck vorliegenden Aktienkauf- und Abtretungsvertrag verscherbelt er nun Aktien für das rund Zehnfache an gutgläubige Investoren. Auch ein Börsengang an der M:Access in München für 10 bis 12 Euro pro Aktie steht im Raum.

  • Wacht der Tiger langsam auf? »

    Die BaFin hat 3 weitere Fälle fehlender Verkaufsprospekte veröffentlicht

    29.11.2018 ▪ Im Juni 2018 hat die Finanzaufsicht BaFin erstmals ein Vertriebsverbot wegen einem fehlenden Verkaufsprospekt ausgesprochen. Damals traf es die Agriterra mit ihrer „OrangenRENTE“. Die eineinhalb Jahre vorher, in denen die entsprechende Gesetzesregelung bereits galt, passierte nichts. Aber anscheinend nimmt die Aufsichtsbehörde ihren Job nun zumindest etwas ernster und hat in den letzten Wochen drei weitere Fälle fehlender Verkaufsprospekte öffentlich gemacht. Damit sind die ersten vier Schritte getan auf einem Weg, der noch Kilometer weit reicht.

  • Problemhäufung bei UDI »

    Forderungsausfälle und ein nicht zurückgezahltes Nachrangdarlehen

    19.11.2018 ▪ Kürzlich feierte die UDI 20-jähriges Jubiläum. 540 Millionen Euro hat der Nürnberger Anbieter in dieser Zeit bei 17.200 Anlegern eingesammelt. Das Geld floss in Windkraft-, Biogas- und Solarprojekte sowie in eine „grüne“ Immobilie. Doch nun häufen sich die Probleme. Vor einigen Monaten musste die UmweltDirekt Invest einen drohenden Forderungsausfall für zwei UDI-Produkte melden. Jetzt kommt noch die verspätete Rückzahlung eines Nachrangdarlehens hinzu. Die Hintergründe dazu stimmen nicht gerade positiv.

  • P&R-Gründer bezwungen »

    Der Insolvenzverwalter kann endlich auf die Schweizer P&R zugreifen

    15.11.2018 ▪ Der in Untersuchungshaft sitzende Heinz R. hat offenbar seinen Widerstand aufgegeben. Wie Michael Jaffé, Insolvenzverwalter der deutschen P&R-Gesellschaften heute mitteilte, hat er nun endlich vollen Zugriff auf die Schweizer P&R Equipment & Finance, bei der die Mieten und Verkaufserlöse der noch vorhandenen Container auflaufen. Bisher hat die Anteile dieser Gesellschaft Heinz R. gehalten. Nun gehören sie den deutschen P&R-Gesellschaften und Heinz R. wurde aus dem Verwaltungsrat entlassen.

  • In Zug zieht es »

    Schweizer Staatsanwaltschaft ist nun auch in Sachen P&R aktiv

    08.11.2018 ▪ Nachdem seit Monaten die Staatsanwaltschaft München I mit einer eigens gegründeten Arbeitsgruppe „Container“ ermittelt, ist nun auch die Schweizer Staatsanwaltschaft aus Zug aktiv geworden. Die Oberstaatsanwältin Hildegard Bäumler-Hösl von der Staatsanwaltschaft in München bestätigte auf Anfrage von investmentcheck, dass es eine enge Zusammenarbeit mit den Schweizer Kollegen gibt. Neben den Betrugsvorwürfen, dem unter anderem die Münchner Ermittler nachgehen, steht in der Eidgenossenschaft offenbar der Verdacht von Geldwäsche im Raum. Es soll sogar eine Kontopfändung geben, die der Insolvenzverwalter Jaffé allerdings nicht bestätigen wollte.

  • Sachwerte-Kolloquium 2019 »

    Branchentreff geht in die dritte Runde

    07.11.2018 ▪ Am 20. Februar 2019 findet das 3. Sachwerte-Kolloquium statt. Die drei gemeinsamen Veranstalter Markus Gotzi, Friedrich Andreas Wanschka und Stefan Loipfinger laden erneut in das Tagungscenter Municon am Münchner Flughafen ein. Von 10 bis 17.30 Uhr gibt es in drei Themenblöcken unterteilt über zehn Vorträge und drei Diskussionsrunden. Erwartet werden wieder 120 Anbieter, Vertriebsentscheider, Verbraucherschützer, Journalisten, Juristen und Berater aus der Sachwertebranche.

  • moovin ist leider kein Einzelfall »

    Seedmatch und BaFin machen keinen guten Job

    29.10.2018 ▪ Der Prozess der Immobilienvermarktung und –vermittlung ist angeblich verstaubt und festgefahren. Deshalb will moovin alles digitalisieren und damit den Markt aufrollen. Das im März 2015 gegründete Unternehmen moovin Immobilien GmbH startete zur Finanzierung in 2016 über Seedmatch ein Crowdfunding. 294 Investoren gaben 300.000 Euro, um das Unternehmen voranzubringen. Heute braucht moovin erneut Geld. Das neue Funding kumuliert allerdings viele der typischen Probleme, die Crowdfundings in ihrer heutigen Form sehr problematisch machen.

  • Jaffé hat seine Pflicht erfüllt »

    Spärlich besuchte Berichtstermine bei P&R brachten wenig neue Erkenntnisse

    19.10.2018 ▪ Am ersten Tag kamen rund 2.500 Gläubiger nach München zum Berichtstermin der P&R Gebrauchtcontainer. Am Tag danach waren es noch gut 2.000, die zu den zwei für diesen Tag terminierten Versammlungen in die Olympiahalle strömten. Damit kamen nur rund die Hälfte von denen, die sich im Rahmen der Forderungsanmeldungen ankündigten. In Relation zu den 54.000 insgesamt betroffenen Investoren lag die Anwesenheitsquote bei gut acht Prozent. Ob es sich für die aus ganz Deutschland angereisten Anleger lohnte, ist schwer zu sagen. Zumindest viele Eindrücke und auch ein paar Informationen konnten sie mitnehmen.

  • Robin Hood der Anleger »

    Rechtsanwalt Schirp reicht Klage gegen die Finanzaufsicht ein

    15.10.2018 ▪ Dr. Wolfgang Schirp ist realistisch. Er weiß, wie weit das Ziel entfernt ist, das er treffen will. Seit 40 Jahren hat niemand mehr versucht, die Finanzaufsicht wegen Versäumnissen zu verklagen. Damals ging es um die Pleite der Herstatt-Bank. Nachdem der Bundesgerichtshof eine mögliche Haftung der Bundesrepublik gegeben sah, wurden Gesetze geändert und der Einlagensicherungsfonds gegründet. Deshalb muss Schirp erst eine Vorlage beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) erreichen, um dort überhaupt eine Chance auf ein positives Urteil zu haben. Wenn er das allerdings schafft, dann sieht er eine 50/50-Chance.

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