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Marktanalyse Publikums-AIF 2020
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  • Glänzende Täuschung »

    Anleger fürchten um ihr Gold

    27.05.2019 ▪ Deutsche Wertlager (DWL) klingt vertrauenserweckend und groß. Der Sitz im Oberbayerischen Kolbermoor passt da allerdings nicht dazu. Jetzt gibt es massive Probleme mit den auch als Sparplan verkauften Goldanlagen. Angeblich soll es einen Insolvenzantrag geben, den eine Mitarbeiterin am Telefon bestätigte. Anleger fürchten um ihr Geld, das sie in überteuerte Käufe des Edelmetalls steckten. Für die Strippenzieher ist das wohl weniger ein Problem. Mit anderen Firmen und einer neu gegründeten Gesellschaft dürfte es munter weiter gehen.

  • BaFin unterbindet das nächste Waldinvestment »

    Schweizer ShareWood darf nicht mehr ohne Verkaufsprospekt Geld sammeln

    27.05.2019 ▪ Es wirkt fast so, als ob die Finanzaufsicht BaFin systematisch die Anbieter von Holzinvestments prüft. Wieder hat sie bei einem Anbieter ein Verbot ausgesprochen, ohne umfangreichen Verkaufsprospekt Geld bei Anlegern einzusammeln: „Die ShareWood Switzerland AG darf keine Vermögensanlagen in Form von Direktinvestments in Teak-, Eukalyptus-und Balsa-Bäume in Deutschland zum Erwerb anbieten.“ Als Grund für die Untersagung wird angegeben, dass es keinen gestatteten Verkaufsprospekt mit den notwendigen Angaben gibt.

  • Gläubigertreffen bei P&R-Gründer Heinz Roth »

    Sicherung von Vermögenswerten bringt vor allem moralische Genugtuung

    24.05.2019 ▪ Gestern fand in München die erste Gläubigerversammlung im Insolvenzverfahren des P&R-Gründers Heinz Roth statt. Im Vergleich zu den Großveranstaltungen bei den Berichtsterminen der P&R-Gesellschaften im vergangenen Herbst war es relativ ruhig. Nur 50 Gläubiger waren persönlich oder anwaltlich vertreten anwesend. Insgesamt 1.500 Gläubiger haben zusammen mehr als eine Milliarde Euro Forderungen angemeldet. Dem steht ein bescheidenes Vermögen gegenüber. Immobilien in Grünwald, Österreich und auf der Karibikinsel St. Barth bilden laut Insolvenzverwalter Miguel Grosser den Großteil des Vermögens.

  • Jäderberg & Cie. ohne aktuelle Buchhaltung »

    Verschiedene Jahresabschlüsse der Jäderberg-Gruppe sind völlig veraltet

    20.05.2019 ▪ Der Jahresabschluss eines Unternehmens ist seine Visitenkarte. Wer keine aktuellen Daten ausweist, liefert kein gutes Erscheinungsbild. Die Jäderberg-Gruppe hat bei einigen Unternehmen mehrere Jahresabschlüsse mit gleichbleibenden Bilanzpositionen veröffentlicht. Das macht skeptisch, weshalb Investmentcheck mehrfach nachgefragt hat. Die Antworten beruhigen allerdings nicht. Für die aktuellen Angebote JC Sandalwood 10 und 11 wirft das einige Fragen auf.

  • Zwei Zinsland-Fundings ausfallgefährdet »

    Ein Insolvenzantrag hat dramatische Folgen für Crowdfundings von Zinsland

    14.05.2019 ▪ Im Sommer 2017 hat die Crowdplattform Zinsland.de erstmals Geld für eine Immobilienentwicklung der AZP Holding gesammelt. 522 Anleger investierten 966.000 Euro in ein Wohn- und Geschäftshaus in Steinbach im Vordertaunus. Ein paar Monate später kam das Immobilienprojekt „Nassauer Hof“ in Kronberg dazu. Dafür wurden 897.000 Euro von 453 Anlegern akquiriert. Wie viel sie davon wiedersehen, steht in den Sternen. Am 6. Mai hat der Emittent beider Fundings, die AZP Projekt Steinbach GmbH einen Insolvenzantrag gestellt. Zinsland stellte dazu klar, dass über Möglichkeit der Rückzahlung derzeit keine belastbare Aussage getroffen werden kann.

  • UDI-Anleger verlieren Geld »

    Ein unmoralisches Angebot von Stefan Keller

    06.05.2019 ▪ Stefan Keller hat 1.100 Anlegern der Angebote Solar Sprint Festzins II und III eröffnet, dass sie ihr Geld vermutlich nicht vollständig zurück erhalten werden. Derzeit ist nicht absehbar, ob und gegebenenfalls wann eine Rückzahlung möglich ist. Deshalb schreibt er von einer “moralischen Verantwortung”, weshalb er freiwillig 50 beziehungsweise 60 Prozent mit der te Verwaltung GmbH auszahlt. Doch wie moralisch ist dieses Angebot wirklich?

  • BGH soll über Anfechtungen bei P&R entscheiden »

    Insolvenzverwalter bieten den P&R-Anlegern einen Vergleich an

    29.04.2019 ▪ 8,6 Tonnen Papier verschicken die Insolvenzverwalter der P&R-Unternehmen in den nächsten Tagen an 54.000 Anleger. Ausführlich erklärt wird darin, warum sich der Betrag für die Forderungsanmeldung gegenüber den bereits getätigten Anmeldungen von Sommer 2018 ändert und wie er sich nun berechnet. Auch das Thema Anfechtungen von erhaltenen Ausschüttungen und Rückzahlungen wird ausführlich behandelt. Es ist ein ehrliches Schreiben, das aber nicht allen Investoren gefallen wird.

  • Hase-und-Igel-Spiel »

    Life Forestry Switzerland tanzt der BaFin auf der Nase herum

    04.04.2019 ▪ Die Dreistigkeit mancher Anbieter kennt keine Grenzen. Nachdem die BaFin im Herbst letzten Jahres das Angebot „Teakinvestment“ von der Life Forestry Group wegen fehlendem Verkaufsprospekt untersagt hat, machte der Anbieter einfach mit der Produktbezeichnung „Golden Teak“ weiter. Jetzt hat die BaFin auch hier Anhaltspunkte für einen fehlenden Verkaufsprospekt festgestellt.

  • Vermögensanlagen stärker auf dem Prüfstand »

    BaFin bellt laut! Aber beißt sie auch?

    29.03.2019 ▪ Kennen Sie das Referat „Operative Missstandsaufsicht, Produktintervention“ bei der Finanzaufsicht BaFin? Ilja Gafarov und Miriam Geßler arbeiten dort und haben sich im aktuellen BaFin-Journal zu Wort gemeldet. Es geht um Vermögensanlagen und die längst überfällige Anwendung von Gesetzen. Blind-Pools, Direktinvestments und gestufte Nachrangdarlehen habe man verstärkt im Blick. Große Worte, denen bisher noch keine erkennbaren Taten gegenüberstehen.

  • UDI bittet Anleger um Geduld »

    Statt sich vorwiegend um Altprobleme zu kümmern will Stefan Keller neue Geschäftsbereiche erschließen

    21.03.2019 ▪ Der neue UDI-Chef Stefan Keller reagiert auf öffentliche Kritik mit einem zwölfseitigen Interview. Die Fragen stellen ein Medientrainer und sein neuer PR-Berater Klaus Kocks. Folglich bleibt es an vielen Stellen oberflächlich. Interessant ist es trotzdem, da Keller eine Namensänderung ankündigt. Er will die Platzierungszahlen vervielfachen, zukünftig Wertpapiere emittieren und stark in die Immobilienprojektentwicklung expandieren. Keller nennt beispielhaft Pflegeimmobilien und Budgethotels. Gleichzeitig bittet er bestehende Anleger um Geduld. Von einer „Durststrecke“ und von drei bis vier Jahren ist die Rede. Und von vielen Themen, „die es zu lösen gilt“.

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