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Marktanalyse Publikums-AIF 2020
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  • Hase-und-Igel-Spiel »

    Life Forestry Switzerland tanzt der BaFin auf der Nase herum

    04.04.2019 ▪ Die Dreistigkeit mancher Anbieter kennt keine Grenzen. Nachdem die BaFin im Herbst letzten Jahres das Angebot „Teakinvestment“ von der Life Forestry Group wegen fehlendem Verkaufsprospekt untersagt hat, machte der Anbieter einfach mit der Produktbezeichnung „Golden Teak“ weiter. Jetzt hat die BaFin auch hier Anhaltspunkte für einen fehlenden Verkaufsprospekt festgestellt.

  • Vermögensanlagen stärker auf dem Prüfstand »

    BaFin bellt laut! Aber beißt sie auch?

    29.03.2019 ▪ Kennen Sie das Referat „Operative Missstandsaufsicht, Produktintervention“ bei der Finanzaufsicht BaFin? Ilja Gafarov und Miriam Geßler arbeiten dort und haben sich im aktuellen BaFin-Journal zu Wort gemeldet. Es geht um Vermögensanlagen und die längst überfällige Anwendung von Gesetzen. Blind-Pools, Direktinvestments und gestufte Nachrangdarlehen habe man verstärkt im Blick. Große Worte, denen bisher noch keine erkennbaren Taten gegenüberstehen.

  • UDI bittet Anleger um Geduld »

    Statt sich vorwiegend um Altprobleme zu kümmern will Stefan Keller neue Geschäftsbereiche erschließen

    21.03.2019 ▪ Der neue UDI-Chef Stefan Keller reagiert auf öffentliche Kritik mit einem zwölfseitigen Interview. Die Fragen stellen ein Medientrainer und sein neuer PR-Berater Klaus Kocks. Folglich bleibt es an vielen Stellen oberflächlich. Interessant ist es trotzdem, da Keller eine Namensänderung ankündigt. Er will die Platzierungszahlen vervielfachen, zukünftig Wertpapiere emittieren und stark in die Immobilienprojektentwicklung expandieren. Keller nennt beispielhaft Pflegeimmobilien und Budgethotels. Gleichzeitig bittet er bestehende Anleger um Geduld. Von einer „Durststrecke“ und von drei bis vier Jahren ist die Rede. Und von vielen Themen, „die es zu lösen gilt“.

  • Anleger werden allein gelassen »

    DMI Deutsche Mikroinvest stellt Betrieb ein

    12.03.2019 ▪ Die DMI Deutsche Mikroinvest wollte selbst zum führenden Marktplatz für Beteiligungen und Crowdinvesting werden. Daraus wird nichts mehr. Wie sie nun bekannt gab, stellt sie ihren Betrieb ein: „Wir planen keine weiteren Emissionen mehr. Dieser Online Service ist nicht mehr verfügbar und wird kurzfristig komplett eingestellt.“ Richtig überraschend ist das nicht, da die DMI bisher nicht durch vorbildliche Transparenz oder die Auswahl vielversprechender Investments aufgefallen ist. Für die Anleger ist das ein Drama. Sie werden einfach auf die Emittenten verwiesen: „Bitte kontaktieren Sie in allen Vertragsangelegenheiten Ihren direkten Vertragspartner (Emittenten) und nutzen Sie die mit Zeichnung einer Beteiligung erhaltenen Vertragsunterlagen.“

  • BaFin ist offenbar härter als Bundesbank »

    Tagex darf unerlaubte Bankgeschäfte umwandeln

    05.03.2019 ▪ Die Tagex Technischer Handel GmbH & Co. KG hat im Sommer 2018 einen Verkaufsprospekt für qualifizierte Nachrangdarlehen in Höhe von 6,25 Millionen Euro erstellt. Ebenso wie das Vermögensanlagen-Informationsblatt war der Prospekt nur passwortgeschützt einsehbar. Nach einer Anfrage von investmentcheck bei der Aufsichtsbehörde BaFin hat sich das gesetzeswidrige Verhalten nun geändert. Nun taucht die Frage auf, wieso der Emittent unerlaubtes Bankgeschäft durch die Ausgabe qualifizierter Nachrangdarlehen heilen darf, während die BaFin in zahlreichen anderen Fällen hart durchgreift und eine Rückabwicklung anordnet.

  • Einzelfälle oder UDI-typisch? »

    UDI nutzte neues Anlegerkapital, um alte Probleme zu kaschieren

    28.02.2019 ▪ Auch wenn Georg Hetz sich von seiner UDI weitgehend verabschiedet hat, so werden Fragen aus seiner verantwortlichen Zeit bleiben. Dabei geht es vor allem um das System UDI, das der neue Chef Stefan Keller erklären muss. Hat der Anbieter vorsätzlich frisches Anlegerkapital systematisch in notleidende Biogasprojekte gesteckt, um Probleme zu verschleiern? Zwei von investmentcheck recherchierte Fälle legen das zumindest Nahe.

  • Dramatische Umsatzeinbrüche in 2018 »

    Zuflüsse bei Publikums-AIF und Vermögensanlagen sinken um ein Drittel

    19.02.2019 ▪ Die Anbieter von Publikums-AIF sowie auch von Vermögensanlagen mussten im vergangenen Jahr dramatische Umsatzeinbrüche hinnehmen. Bei den BaFin-überwachten Alternative Investmentfonds reduzierte sich der Absatz von 1,55 Milliarden um 31,6 Prozent auf 1,06 Milliarden Euro. Die Vermögensanlagen kamen nach 1,27 Milliarden Euro in 2017 nur noch auf 874 Millionen Euro eingesammeltem Anlegerkapital. Das entspricht einem fast identischen Rückgang um 31,2 Prozent.

  • Erste Anklageerhebung im Fall P&R »

    Staatsanwaltschaft München vermutet gewerbsmäßigen Betrug

    07.02.2019 ▪ Ein ungewöhnlich hohes Tempo legt die Staatsanwaltschaft München mit der Klageerhebung gegen Heinz R. vor. Ihm wird im Fall des Containeranbieters P&R der Vorwurf des gewerbsmäßigen Betruges und der Steuerhinterziehung gemacht. Stellvertretend für die 54.000 betroffenen Anleger wurden 414 Fälle mit einem Volumen von 18 Millionen Euro ausermittelt. Über die Eröffnung eines Verfahrens muss nun das Landgericht München I befinden.

  • Nächstes Companisto-Funding insolvent »

    Nach drei Finanzierungsrunden ist die „Revolution“ von LUUV gescheitert

    05.02.2019 ▪ Insgesamt 632 Companisten investierten durch qualifiziert nachrangige partiarische Darlehen gut 400.000 Euro in Luuv, dem Erfinder des „revolutionären Kamerastativs solidLUUV“. Zuvor wurde schon bei Indiegogo und bei Kickstarter Geld gesammelt. Jetzt hat das Amtsgericht Charlottenburg ein Insolvenzverfahren über das Vermögen der LUUV Forward GmbH eröffnet (Aktenzeichen 36I IN 464/19).

  • Klarstellung ohne Mehrwert »

    BaFin will Verbrauchervorschrift nicht konkretisieren

    28.01.2019 ▪ Seit 3 ½ Jahren gibt es nun die Vorschrift des Paragraph 11a Vermögensanlagengesetz (VermAnlG). Darin geht es um eine Ad-hoc-Pflicht für Vermögensanlagen. Eine ganz wichtige Änderung, die mit dem Kleinanlegerschutzgesetz im Juli 2015 in Kraft trat. Sie soll Käufer im Zweitmarkt schützen und natürlich auch Neuanleger anderer Angebote, die durch schlecht laufende Altangebote eines Anbieters gewarnt werden. Im Grunde also eine wichtige Vorschrift für den Verbraucherschutz, deren Einhaltung die BaFin kontrolliert. Sie kann ein Ordnungsgeld bis zu 100.000 Euro verhängen. Das hat sie noch nie getan. Sie macht sich zu der Vorschrift offenbar keine Gedanken. Das lässt zumindest eine Anfrage vermuten, die über den Gesetzestext hinaus keinen Erkenntnisgewinn bringt.

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