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  • Auffällig viele Veränderungen in 2017 »

    Das P&R-Firmengeflecht um Heinz Peter Roth

    04.06.2018 ▪ Das Organigramm des P&R-Firmennetzwerks um den 75-jährigen Heinz Roth ist weit komplexer als es im ersten Blick erscheint. Interessenskonflikte wie bei der Containermanagementgesellschaft Blue Sky wurden verschwiegen und bei einer genaueren Betrachtung fällt auf, dass in 2017 auffällig viele Veränderungen erfolgten. War das Zufall oder ahnte schon jemand etwas von dem, was die letzten drei Monate passierte?

  • Neues BFH-Urteil könnte P&R-Anlegern helfen »

    Ein Kommentar von Hartmut Göddecke, Fachanwalt für Steuerrecht

    23.05.2018 ▪ Oft tritt das Finanzamt nach dem Scheitern einer Kapitalanlage an Anleger heran und stellt Forderungen. Beim P&R-Skandal könnte möglicherweise – nachdem der Bundesfinanzhof (BFH) am 7. Februar 2018 in einem vergleichbaren Fall die Zähne ausgebissen hat - jeder einzelne private Anleger von dieser Entscheidung in Bezug auf die Einkommensteuer profitieren (X R 10/16). Das gilt selbst dann, wenn kein Eigentum an den Containern erworben worden ist.

  • Rund 2,5 Milliarden Euro vernichtet »

    Eine Million P&R-Container sind verschwunden

    17.05.2018 ▪ Gut acht Wochen nach den ersten Insolvenzanträgen haben sich nun die vorläufigen Insolvenzverwalter und die Staatsanwaltschaft München gleichzeitig zu Wort gemeldet. Dieses vermutlich nicht zufällige Vorgehen unterstreicht den im Raum stehenden Betrugsverdacht. Eine Million verschwundene Container sind ein Milliardenschaden und damit der größte Anlegerskandal, den Deutschland je erlebte.

  • P&R: Mieteinnahmen ohne Eigentumsübergang? »

    Ein Kommentar von Rechtsanwältin Corinna Ruppel, LL.M.

    15.05.2018 ▪ Vieles wurde bereits geschrieben zur Frage des Eigentumserwerbs an den Containern. Es verfestigt sich hier immer mehr der Eindruck, dass trotz Abschluss eines Kaufvertrages die meisten Investoren nicht Eigentümer der Container geworden sind. Hierzu hätte es einer Individualisierung der Container anhand der Containernummern bedurft. Diese Nummern wären in den Eigentumszertifikaten aufgeführt, die aber fast keiner der Investoren vorweisen kann. Es stellt sich daher in einem weiteren Schritt die Frage nach dem Schicksal der Mietverträge und Mieteinnahmen.

  • Falsche Eigentumszertifikate »

    Teure P&R-Neucontainer sind teilweise uralt

    12.05.2018 ▪ Rund 5.000 der 54.000 P&R-Anleger haben Eigentumszertifikate für die von ihnen erworbenen Standardboxen. Doch den mühsamen Check, was sich hinter den einzelnen Containernummern tatsächlich verbirgt, machte offenbar fast keiner. Sonst hätte viel früher auffallen müssen, dass viele der Zertifikate falsch sind.

  • Gebrauchtcontainer als neu verkauft »

    Bei P&R mehren sich strafrechtlich relevante Vorwürfe

    06.05.2018 ▪ Aufwändige Kleinarbeit bei der Bestandsaufnahme als höfliche Umschreibung für Chaos haben die vorläufigen Insolvenzverwalter von P&R bereits bestätigt. Allerdings stellt sich zunehmend die Frage, ob nicht mehr als reine Schlamperei vorliegt. Denn offenbar wurden Anlegern sogar gebrauchte Container als Neuware angedreht.

  • Weit über 50.000 falsche Steuererklärungen? »

    P&R-Anleger erwartet Stress mit dem Finanzamt

    05.05.2018 ▪ Steuermotive waren schon immer eine starke Triebfeder bei Geldanlagen. Auch P&R hat Steuervorteile in Aussicht gestellt. Doch das war immer an die Bedingung gekoppelt, dass die Anleger tatsächlich Eigentümer werden. Da die Eigentumsfrage allerdings immer mehr zu verneinen ist, sind die abgegebenen Steuererklärungen womöglich alle falsch.

  • P&R – Eigentum und Eigentumszertifikate »

    Ein Kommentar von Rechtsanwalt Dr. Jürgen Machunsky

    04.05.2018 ▪ Zurzeit drehen sich viele Fragen der P&R Anleger um das Eigentum an den Containern und die Bedeutung der Eigentumszertifikate und der Registernummern. Die Eigentumszertifikate haben die Anleger nicht automatisch erhalten, sondern nur auf Anforderung. Nach Angabe der Insolvenzverwalter haben nur zehn Prozent der Anleger diese Zertifikate angefordert.

  • Haftet die BaFin im Fall P&R? »

    Erste Anwaltskanzlei prüft Ansprüche

    03.05.2018 ▪ Das Versagen der BaFin im Fall P&R ist offenkundig. 400 Millionen Euro Anlegerkapital wurden in 2017 mit Verkaufsprospekten eingesammelt, die von der BaFin so nicht gestattet werden hätten dürfen. Diese Meinung vertritt nun auch der mit den LBB-Fonds der Landesbank Berlin bekannt gewordene Rechtsanwalt Dr. Wolfgang Schirp aus Berlin. Er prüft deshalb für einige Anleger bereits Haftungsklagen gegen die Aufsichtsbehörde.

  • Weitere Insolvenzanträge bei P&R »

    Zittern um 400 Millionen Euro mit BaFin-Prospekt

    27.04.2018 ▪ Von den drei bisherigen Insolvenzanträgen bei P&R waren 51.000 Anleger mit einem investierten Kapital von 3,1 Milliarden Euro betroffen. Die Investoren der P&R-Angebote 5001 bis 5005 mit BaFin-gestattetem Verkaufsprospekt bekamen Ende Februar noch Mieten überwiesen, während die Altanleger schon leer ausgingen. Doch damit ist es nun vorbei. Auch für die P&R Transport-Container GmbH wurde ein Insolvenzantrag gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Dr. Michael Jaffé bestellt. Der fünfte Insolvenzantrag betrifft die P&R AG, die als Geschäftsbesorgerin für die Anleger fungierte. Hier ernannte das Insolvenzgericht Dr. Philip Heinke aus der Kanzlei Jaffé zum vorläufigen Insolvenzverwalter.

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