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Suche nach: publity
  • PREOS-Luftnummer: 200 Millionen Euro verschwunden »

    30/2023: Wöchentlicher Kommentar von Stefan Loipfinger

    7/27/2023 ▪ Liebe Leserinnen und Leser,
    diese Woche beginne ich mit einer freudigen Nachricht: Der AWE - Anlegerschutzverein WindEnergie e.V. wird zukünftig seinen Mitgliedern Investmentcheck.Community empfehlen und im Anlegerforum seine Expertise einbringen. Ich kenne die Macher des AWE zum Teil schon länger als es den Verein gibt, denn er entstand aus dem Anlegerbeirat des BWE Bundesverband Windenergie. Lange Zeit war ich beeindruckt, wie ehrlich und kritisch der Beirat eines Branchenverbandes die Interessen von AnlegerInnen vertrat. Irgendwann wurde es ruhiger um den Anlegerbeirat und dann tauchte der AWE auf. Ich will an der Stelle nicht über die Hintergründe spekulieren, finde es nur konsequent und sympathisch, dass man mit dem AWE lieber kleine Brötchen bäckt als sich in dem großen Branchenverband unterordnen zu müssen.

  • publity konnte nicht einmal die Gebühren reinverdienen »

    4/2023: Wöchentlicher Kommentar von Stefan Loipfinger

    1/27/2023 ▪ Liebe Leserinnen und Leser,
    vor gut zwei Wochen habe ich bei verschiedenen Grundbuchämtern als Journalist Einsicht in Grundbücher beantragt. Das Bundesverfassungsgericht und der Bundesgerichtshof haben solche Einsichtsrechte durch die Presse bei einem öffentlichen Interesse bestätigt. Da die jeweiligen Immobilien durch Crowdfundings finanziert wurden, müsste ein solches vorliegen. Diese Woche kam nun die erste Reaktion in Form einer Ablehnung. Der Richter meinte, ich hätte das „Verwertungsziel der Daten“ nicht erläutert. Dabei habe ich als Journalist angefragt und erklärt, dass die AnlegerInnen ihre Darlehen nicht zurückerhalten haben. Was wird ein Journalist mit den Informationen wohl tun? Prüfen und unter Abwägung von Persönlichkeitsrechten und anderer Fragen entscheiden, ob er etwas und gegebenenfalls was er davon öffentlich macht.

  • Emanzipation der AnlegerInnen durch Interessengemeinschaften »

    Investmentcheck-News KW 42/2022 - Editorial von Stefan Loipfinger

    10/21/2022 ▪ Liebe Leserinnen und Leser,
    Interessengemeinschaften sind ein Bündnis von Gleichgesinnten, die ein gemeinsames Ziel verfolgen. Eine Suche nach Synonymen zeigt Schlagworte wie Bündnis, Union, Korps oder Bürgerinitiative. Letzteres würde ich in Bezug auf geschädigte Investorinnen und Investoren als Anlegerinitiative übersetzen. Auf keinen Fall sollte es sich allerdings um eine Anwaltsinitiative handeln, denn diese ist mit einem massiven Interessenkonflikt versehen. Rechtsanwalt Jens Reime hat ganz schnell eine Interessengemeinschaft der Wee-Geschädigten ins Leben gerufen und jemand machte gleich Werbung im Forum investmentcheck.community dafür. Wenn Sie den neuen Skandalfall noch nicht kennen, dann finden Sie dazu einen ausführlichen Bericht im Handelsblatt vom 18. Oktober. Mir sagte der Anbieter auch nur zufällig etwas, weil dieser die Tölzer Löwen (Eishockey) sponsorte.

  • Wunder gibt es immer wieder »

    Investmentcheck-News KW 22/2022 - Editorial von Stefan Loipfinger

    6/3/2022 ▪ Liebe Leserinnen und Leser,
    stellen Sie sich vor, Sie haben 2013 in Immobilien investiert, zum Teil ihr Portfolio schon verkauft und die Restveräußerung läuft nun. Wie viel haben Sie wohl verdient? Vermutlich antworten Sie, dass dies von der Art der Immobilien, den gewählten Standorten und dem getätigten Finanzierungshebel abhängt. Wir würden wohl trefflich über die vermutliche Höhe des Gewinns diskutieren. Wenn ich Ihnen nun aber sage, dass es sich um den BaFin-überwachten Anbieter publity und dessen Perfomance-Fonds Nummer 6 handelt, dann reden wir über einen zu erwartenden Verlust. Gut, er wird nicht hoch ausfallen, aber wie dilettantisch war ein angeblich super vernetzter Profiinvestor, wenn er für Anleger in dieser sensationell tollen Marktphase statt 148 Prozent Rückzahlung nicht einmal die Einlage schafft? Oder war der Misserfolg vielleicht sogar vorprogrammiert, was die Rolle der BaFin stärker in den Vordergrund rücken würde. Ich behaupte, es war eine Blamage mit Ansage. Die Gebührenstruktur der publity-Fonds war aus Anlegersicht eine Katastrophe. Beim Nachfolgerfonds Nummer 7 habe ich in meinem Buch „Achtung, Anlegerfallen!“ vorgerechnet, dass vor allen Kosten 30 Prozent Rendite erzielt werden müssen, damit nach allen Kosten sieben Prozent vor Steuern bei den AnlegerInnen ankommen. Das konnte ich nachrechnen, weil damals eine nachvollziehbare Prognoserechnung im Verkaufsprospekt war. Danach hat publity und fast die ganze Branche mit Zustimmung der Finanzaufsicht solche Rechenwerke in den Prospekten abgeschafft.

  • Olek’sche Gebührenmaschine »

    Anleger von publity-Fonds werden mit einer Nullverzinsung abgespeist

    4/8/2021 ▪ Im Februar 2014 hat die Finanzaufsicht BaFin den ersten geschlossenen Publikums-AIF überhaupt genehmigt. Es war der publity Performance Fonds 7, der als aufsichtsüberwachter Alternativer Investmentfonds das Ende des grauen Kapitalmarkts einläuten sollte. Aktuell ist nun geplant, die letzten Objekte zu verkaufen. Für die Anleger wird sich voraussichtlich ein Nullsummenspiel ergeben. Verdient hat nur Einer: der Anbieter publity. Thomas Olek hat den Anlegern mal wieder viel mehr versprochen als er tatsächlich lieferte. Und das in einer Marktphase, in der man eigentlich nichts falsch machen konnte. Schuld sind vor allem die völlig überzogenen Gebühren.

  • Leipziger Luftnummern »

    Fragwürdige Sachkapitalerhöhungen rund um die publity-Gruppe

    10/28/2020 ▪ Thomas Olek ist ein Selfmade-Milliardär. Seine ersten Finanzprodukte investierten mit dem Geld von Privatanlegern in Non-Performing Loans, dann folgten geschlossene Immobilienfonds und seit ein paar Jahren macht er das große Geschäft mit Aktiengesellschaften. Gerne steigt er für einen Euro pro Aktie ein und dann beginnt das Lifting für die Braut. Sobald die Immobiliengesellschaft hübsch genug ist, schickt er sie auf das Börsenparket. Bei dem üblicherweise geringen Streubesitz können mit eigenen Aktienzukäufen die Kurse leicht befeuert werden, um dann durch Sachkapitalerhöhungen die Anteile freier Investoren wieder zu verwässern.

  • Unmoralischer Veteran »

    Zweifelhafte vorbörsliche Aktienplatzierung bei PREOS Real Estate AG

    12/4/2018 ▪ Der von Thomas Olek geplante Börsengang der Münchner Immobilien Center AG ist gescheitert. Jetzt plant er ein ähnlich fragwürdiges Spiel mit der PREOS Real Estate AG. Über die Olek Holding GmbH hat er Anfang 2018 insgesamt 22 Millionen Aktien gehalten, die er für 1 Euro pro Stück kaufte. Laut einem investmentcheck vorliegenden Aktienkauf- und Abtretungsvertrag verscherbelt er nun Aktien für das rund Zehnfache an gutgläubige Investoren. Auch ein Börsengang an der M:Access in München für 10 bis 12 Euro pro Aktie steht im Raum.

  • Lifting für die Braut »

    Machen publity und MunIC gemeinsame Sache auf Kosten von Investoren?

    8/2/2018 ▪ Privat Geld zu drucken ist verboten. Thomas Olek von der börsennotierten publity AG, deren Tochter publity Performance GmbH als BaFin-zugelassene Kapitalverwaltungsgesellschaft fungiert, hat einen anderen Weg gefunden. Er investierte bei der Münchner Immobilien Center AG, hübscht diese mit Hilfe der publity auf und will sie anschließend an die Börse bringen. Anleger bei publity sollten sich allerdings fragen, ob sie nicht die Zeche dafür bezahlen.

  • Worthülsen ohne Inhalt »

    publity nennt keine konkreten Zahlen

    10/27/2017 ▪ Es wird zumindest als Erfolg beschrieben. Aber ob sich die Anleger des publity Performance Fonds Nr. 6 nun allerdings freuen können oder nicht, ist schwer zu sagen. Konkret geht es um zwei Pressemeldungen über Verkäufe von Immobilien dieses Fonds. Vorstandsvorsitzender der publity AG, Thomas Olek freut sich über eine Wertsteigerung. In einem einbahnstraßenartigen Markt reicht diese Aussage aber nicht, um eine besondere Managementleistung daraus ableiten zu können. Zumal publity in ihren Fondskalkulation mit sehr sportlichen Annahmen kalkuliert.

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