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Obskuritäten von Lichtmiete über ThomasLloyd bis zu YNTO

Investmentcheck-News KW 33-35/2022 - Editorial von Stefan Loipfinger

02.09.2022 • Liebe Leserinnen und Leser, aus der Deutschen Lichtmiete wird die Deutsche Leuchtmittel. Stolz verkündete Insolvenzverwalter Rüdiger Weiß den Verkauf an ein Unternehmen der One Square-Gruppe. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Mir liegt allerdings das bindende Angebot der Bronze Properties aus Luxemburg vor und dort ist sogar von zwei Millionen Euro „Mitgift“ die Rede. 45 Millionen Kaufpreis sowie 85 Millionen Euro Besserungsschein wurden Mitte August als Asset-Deal ohne Barzahlung angeboten. DirektinvestorInnen ohne nachweisbare Lampen interessieren One Square-Chef Frank Günther nicht. Wer hingegen einen belegbaren Herausgabeanspruch hat, könne ihm die Lampen ja verkaufen. Wer nicht spurt, dessen jeweilige Leuchten könnte man beim Endkunden auch austauschen. Günther sieht als gemeinsamer Vertreter von AnleihegläubigerInnen offenbar deren Interessen im Vordergrund. Die Rolle von Insolvenzverwalter Weiß wird immer obskurer.

In die Liste der Obskuritäten passt auch ThomasLloyd. Im Anlegerforum Investmentcheck.Community berichtet ein Anleger davon, wie er abgebügelt wurde, weil er zu den angekündigten Ausschüttungsaufholungen nachfragte. Tja, ich habe auch schon unzählige Male im Bundesanzeiger nachgeschaut, ob nun endlich die Cleantech Infrastrukturfonds ihre 2020er Jahresabschlüsse veröffentlichten. Bis gestern war nichts zu finden. Dabei will man doch mit der in London börsennotierten ThomasLloyd Energy Impact Trust durchstarten. Ich bin gespannt, wie man die anlegerfinanzierten Investments nutzt, um die neue Braut schön zu machen.

Bild: Screenshot der Homepage von ThomasLloyd Energy Impact Trust Plc.

Für mein drittes Thema muss ich das Adjektiv der Woche noch steigern: obskur, obskurer, YNTO. Bei Crowdfundings dieser Plattform wurden AnlegerInnen gnadenlos über den Tisch gezogen. In meinem Anlegerforum gibt es einen internen Bereich für geschädigte AnlegerInnen. Was dort schon alles an Sauereien ausgegraben wurde, ist schier unglaublich. Die Schwarmrecherchen liefern gutes Material für rechtliche Schritte. Mit einer gut sechsstelligen Investitionssumme kann die Gemeinschaft nun etwas bewegen, was einzelne AnlegerInnen nicht könnten.

Bleiben Sie positiv.

Ihr
Stefan Loipfinger

Auch beim Exporo-Funding „Wohnen am Waldweg“ sucht eine noch kleine Gruppe von AnlegerInnen MitstreiterInnen. Geschädigte können sich unter waldweg@investmentcheck.de melden.

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