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  • Was sind die Lichtmiete-Lampen wert? »

    Lichtmiete hat Mietunterdeckungen durch Handelsgewinne quersubventioniert

    20.01.2022 ▪ Eigentlich ist es sehr einfach das Geschäftsmodell der Deutschen Lichtmiete zu beurteilen. Entscheidend ist, was die von AnlegerInnen finanzierten LED-Leuchten tatsächlich wert sind und welche Mieten von den Endkunden dafür fließen. Über erhebliche Mietunterdeckungen und Quersubventionierungen aus internen Handelsgewinnen wurde schon berichtet. Das betraf allerdings nur die Jahre bis 2017, zu denen entsprechende Nachweise vorlagen. Zu Recht fragen die stark verunsicherten Lichtmiete-AnlegerInnen, ob das auch zuletzt noch so war und was die Insolvenzen für ihre Investments bedeuten.

  • Licht aus bei der Lichtmiete »

    Drei Insolvenzanträge bei der Deutschen Lichtmiete

    31.12.2021 ▪ Nach den Hausdurchsuchungen der Staatsanwaltschaft folgen nun mehrere Insolvenzanträge bei der Deutschen Lichtmiete. Eine E-Mail an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestätigt Insolvenzanträge bei der Deutsche Lichtmiete AG, der Deutsche Lichtmiete Produktionsgesellschaft mbH und der Deutsche Lichtmiete Vermietgesellschaft mbH. Damit sind Anleihen im Volumen von 130 Millionen Euro direkt ausfallgefährdet. Weitere Investments in Höhe von 80 Millionen Euro sind indirekt betroffen.

  • Vermögensarrest bei der Lichtmiete »

    Deutsche Lichtmiete löscht Grundschuldsicherheit für Anleihe

    29.12.2021 ▪ Leider ist unklar, was sich genau hinter einigen Einträgen in den Grundbüchern von Lichtmiete-Immobilien verbirgt. Aber die fehlende Bereitschaft Nachfragen zu beantworten, lässt nichts Gutes erahnen. Denn ein Vermögensarrest oder die Löschung einer Grundschuld zu Gunsten von Anleihegläubigern sind keine Angelegenheiten, die von der Deutschen Lichtmiete unkommentiert bleiben sollten.

  • Hoffnung für P&R-AnlegerInnen »

    Ansprüche aus Insolvenzanfechtung werden immer unwahrscheinlicher

    23.12.2021 ▪ Sechs Pilotverfahren sollen für 114.000 Fälle klären, ob P&R-AnlegerInnen Milliarden in den Insolvenztopf zurückzahlen müssen. Doch fast vier Jahre nach dem Beginn von Deutschlands größten Anlageskandal auf dem grauen Kapitalmarkt ist immer noch nicht klar, ob Anfechtungsansprüche bestehen oder nicht. Langsam zeichnet sich allerdings eine einheitliche Tendenz in den verschiedenen Urteilen ab. Zur Freude der meisten Geschädigten verneinen immer mehr Gerichte Ansprüche der Insolvenzverwalter auf Rückzahlung der Gelder, die von P&R bis zu vier Jahre vor Insolvenzantragsstellung ausbezahlt wurden.

  • Ein unterschätzter Skandal »

    Tausende AnlegerInnen bei BC Connect geschädigt

    22.12.2021 ▪ Über 10.000 AnlegerInnen haben einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag bei der sächsischen BC Connect investiert. Ein Großteil des Geldes dürfte verloren sein, weshalb auch die Staatsanwaltschaft Chemnitz gegen vier Beschuldigte wegen des Verdachts auf Betrug und Geldwäsche ermittelt. Die BaFin ist ebenfalls bereits aktiv und hat eine Warnung wegen vermutlich erlaubnispflichtiger Geschäfte ohne Erlaubnis ausgesprochen. Jetzt muss der als vorläufiger Insolvenzverwalter bestellte Rechtsanwalt Frank-Rüdiger Scheffler die Scherben aufkehren.

  • Dunkle Wolken über Green City »

    Über 100 Millionen Euro Anleihekapital ist ausfallgefährdet

    21.12.2021 ▪ Green City entstand aus einer 1990 in München ins Leben gerufenen Umweltorganisation. 2005 gründeten die Aktivisten dann die Green City Energy AG, die bisher rund 250 Millionen Euro Anlegerkapital einsammelte. Der heute nur noch unter Green City firmierende Anbieter hat damit Investitionen in Erneuerbare Energien in Höhe von 535 Millionen Euro realisiert. Von geschlossenen Fonds über Aktien, Anleihen bis zu Genussrechten reicht das dafür genutzte Spektrum der Anlagevehikel. Jetzt ziehen sehr dunkle Wolken über Green City auf, wie drei Meldungen zu börsennotierten Anleihen zeigen. Der Bestand der Emittenten sei gefährdet und die Rückzahlung nicht gesichert.

  • Spot an auf die Lichtmiete »

    Hausdurchsuchungen und Betrugsverdacht bei der Deutschen Lichtmiete

    09.12.2021 ▪ Die Deutsche Lichtmiete bezeichnet sich als Nummer Eins für Light as a Service in Europa. Das als innovativ und nachhaltig bezeichnete Geschäftsmodell wurde mehrfach ausgezeichnet. Doch jetzt hat die Staatsanwaltschaft Oldenburg wegen des Verdachts von gemeinschaftlichem Betrug durch vier Verdächtige etwas genauer in die dunklen Ecken des Geschäftsmodells geblickt. Immerhin geht es um über 200 Millionen Euro von mehr als 5.000 AnlegerInnen. Dabei ist es eigentlich nichts Neues, dass die erheblichen Mietunterdeckungen aus der Vermietung von LED-Lampen durch tolle Zwischenhandelsgewinne beim Verkauf gespeist wurden.

  • Krautige Crowdfundings »

    YNTO und Home-Rocket mit problematischen Immobilien-Fundings

    03.12.2021 ▪ Schwarmfinanzierungen sind selbst bei Immobilieninvestments kein Selbstläufer. Zunehmend berichten Forumsteilnehmer auf Investmentcheck.Community von Rückzahlungsproblemen. Seit ein paar Wochen häufen sich die Beschwerden bei der neuen Plattform YNTO. Der über Ecken verflochtene Bauträger Q-Properties hat nach mehreren Schwarmfinanzierungen bei Home-Rocket nun bei YNTO gesammelt. Das ist schon deshalb bedenklich, weil es hier merkwürdige Verflechtungen gibt.

  • Quo Vadis UDI »

    Wie solvent sind die nicht insolventen UDI-Anlagegesellschaften?

    30.11.2021 ▪ UDI-Chef Rainer Langnickel sieht derzeit eine dynamische Lage gegeben. Was er damit meint, ist allerdings unklar. In fast schon bewährter Manier liefert er auf Anfrage leere Floskeln, statt den AnlegerInnen der nicht insolventen UDI-Gesellschaften Antworten über deren Gelder zu geben. Von Investmentcheck auf Basis UDI-eigener Einschätzungen erstellte Berechnungen weist er als „voreilige Schlussfolgerungen ausdrücklich zurück“. Da er keine korrekteren Zahlen zur Verfügung stellt, sollen diese als grobe Indikation veröffentlicht werden. Die buchmäßige Überschuldung ist zum Teil erdrückend. Wieder einmal wirft das die Frage auf, weshalb hier eine Finanzaufsicht nicht einschreitet und beispielsweise eine Prüfung der Rechnungslegung gemäß Paragraph 24 Absatz 5 Vermögensanlagengesetz anordnet. Schließlich gibt es auch Hinweise, wonach Langnickel Ende 2020 noch schnell Verträge mit verschiedenen UDI-Anlagegesellschaften geschlossen hat, über die er monatlich den Anlagevehikeln erhebliche Beträge belastet, obwohl davon nichts in den Verkaufsprospekten stand.

  • Insolvenzverfahren bei Bonus.Gold »

    Gutachten soll klären, ob die Masse für die Kosten reicht

    22.11.2021 ▪ Vor gut einem Jahr verschwanden die Chefs des Kölner Goldanbieters Bonus.Gold GmbH in die Türkei. Seit dem bangen die AnlegerInnen um ihre 830 Kilogramm des glänzenden Edelmetalls. Vor rund einem Jahr übernahm ein Ernst Günther Dollmann die Bonus.Gold mit seiner im englischen Dartford ansässigen Desire Estate Limited. Jetzt hat das zuständige Insolvenzgericht in Köln einen Sachverständigen damit beauftragt, ein paar grundlegende Fragen zu klären. Nicht gut klingt es, wenn unklar ist, ob die Masse überhaupt für die Kosten eines Insolvenzverfahrens reicht.

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